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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Seit dem 1. April benötigen Policen mehr Risikoschutz...

Datum: 14.04.2009 | Rubrik: Steuerfreiheit
Beim Vertragsabschluss ab dem 2. Quartal 2009 benötigen Kapitallebensversicherungen einen ausreichenden Risikoschutz, um die halbe Steuerfreiheit zu erreichen. Nach einer Änderung im Jahressteuergesetz 2009 muss ein ab dem 1. April unterschriebener Vertrag bei Eintritt des versicherten Risikos mindestens 50 Prozent der Summe der für die gesamte Vertragsdauer zu zahlenden Beiträge zusichern. Geschieht dies nicht, wird auf die Erträge bei Fälligkeit oder vorzeitiger Kündigung in voller Höhe Abgeltungsteuer fällig. Das gilt sowohl für klassische als auch für fondsgebundene Policen.

Kapitallebensversicherung behalten unter dem System der Abgeltungsteuer den Vorteil, dass die positive Differenz zwischen Auszahlungsbetrag und der Summe der bis dahin geleisteten Prämien mit 50 Prozent dem individuellen Steuersatz unterliegt, sofern bei Kündigung oder Fälligkeit die Mindestlaufzeit von zwölf Jahren überschritten ist und der 60. Geburtstag schon gefeiert wurde. Das gilt jetzt aber nur noch, wenn die Bedingung des ausreichenden Risikoschutzes eingehalten wird.

Durch diese Maßnahme will der Fiskus die Vermögensverwaltung im Policenmantel zur Umgehung der Abgeltungsteuer eindämmen. Hierdurch sollen Kapitallebensversicherung getroffen werden, die durch eine minimale Anforderung an die Risikoleistung zugunsten einer höheren Rendite weitestgehend auf die Absicherung des Todesfallrisikos verzichten.

Für vor April 2009 abgeschlossene Verträge gibt es einen Bestandsschutz, hier ist das Absicherungsniveau unerheblich und die halbe Steuerfreiheit kann ohne diese Besonderheit eingefahren werden. Sofern der Versicherte bei Fälligkeit noch keine 60 ist oder der Vertrag ohnehin keine zwölf Jahre läuft, spielt die neue Sonderregelung keine Rolle. Hier kann der Risikoschutz zugunsten der Rendite ruhig etwas geringer ausfallen, ohne steuerliche Nachteile befürchten zu müssen.

Bei der halbierten Besteuerung hält die Versicherung erst einmal Abgeltungsteuer auf den kompletten positiven Ertrag (Auszahlungssumme minus bis dahin bezahlte Beiträge) ein. Der Versicherte kann dies dann über seine Steuererklärung korrigieren lassen. Das Finanzamt lässt nun die Hälfte der Kapitaleinnahmen in den Steuerbescheid einfließen und rechnet auf die Einkommensteuerschuld die bereits einbehaltene Abgeltungsteuer an. Sofern sich ein Verlust ergibt, kann der mit anderen Kapitaleinnahmen wie Zinsen und Dividenden verrechnet werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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