Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mehr Verpflichtungen und einige Ausnahmen...

Datum: 08.04.2009 | Rubrik: Elektronische Steuererklärung
Durch das jetzt in Kraft getretene Steuerbürokratieabbaugesetz kommt auf Bürger und Unternehmer eine Reihe von neuen Verpflichtungen zur Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel mit dem Finanzamt zu. Bislang müssen die Umsatzsteuer-, Lohnsteuer- oder Kapitalertragsteuer-Anmeldungen elektronisch abgegeben werden, künftig kommen weitere Daten hinzu. Übermittelt werden müssen dann zusätzlich:
  • Standardisierte Inhalte von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen oder der der Anlage EÜR für Wirtschaftsjahre, die nach 2010 beginnen
  • Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung ab dem Veranlagungszeitraum 2011
  • Einkommensteuererklärung ab dem Veranlagungszeitraum 2011 für Land- und Forstwirte, Gewerbetreibende, Selbständige und Freiberufler
  • Betriebseröffnungsbogen, sobald es die entsprechende Rechtsverordnung gibt
  • Daten der Bescheinigung für Riester-Sparleistungen ab 2010
  • Zuwendungsbestätigungen über Spenden ab 2011
  • Anlage VL über vermögenswirksame Leistungen, sobald eine entsprechende Rechtsverordnung veröffentlicht worden ist.
In Härtefällen kann die Finanzbehörde auf die elektronische Übermittlung verzichten. Das kommt insbesondere in Betracht, wenn der Onlineweg Bürgern oder Firmen wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist, also beispielsweise bei fehlender technischer Ausstattung und die Nachrüstung für die Möglichkeit einer Datenfernübertragung nur mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand möglich wäre. Darüber hinaus ist eine unbillige Härte anzunehmen, wenn der Steuerzahler nach seinen individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten nicht oder nur eingeschränkt in der Lage ist, die Möglichkeiten der EDV zu nutzen.

Das Bayerische Landesamt für Steuern weist jetzt in einem aktuellen Erlass darauf hin, dass diese Voraussetzungen in der Praxis insbesondere bei Kleinstbetrieben gegeben sein dürften (Az. S 0321.1.1-3/3 St41). Da diese Härtefallregelungen bereits an Neujahr 2009 in Kraft getreten sind, gelten sie auch für schon bestehende Verpflichtungen für die elektronische Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Lohnsteuer-Anmeldungen oder Kapitalertragsteuer-Anmeldungen.

Ein Härtefall-Antrag kann auch ohne besonderes Schreiben einfach durch Abgabe einer herkömmlichen Steuererklärung auf Papier gestellt werden. In diesem Fall nimmt das Finanzamt nur dann Ermittlungen auf, wenn das Vorliegen eines Härtefalls nicht als glaubhaft angesehen werden kann. Melden sich die Beamten nicht, kann der Steuerzahler also davon ausgehen, dass er ein Härtefall ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 67 von 243
« zurück 64 65 66 67 68 69 70 » weiter
Fr., 24. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... wir Einsprüche für unsere Mitglieder kostenlos beim Finanzamt einlegen und vieles mehr...
 

Social Bookmarks