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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Sonderausgabenabzug soll wieder kommen...

Datum: 06.04.2009 | Rubrik: Steuerberatungskosten
Private Steuerberaterkosten wie etwa die Gebühr für das Ausfüllen der Erklärung nebst Anlage sind durch das Gesetz zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm seit 2006 nicht mehr als Sonderausgaben absetzbar. Auf Initiative vom Finanzausschuss des Bundesrates soll dies über das Bürgerentlastungsgesetz wieder korrigiert werden. Rückwirkend ab 2006 sollen private Steuerberatungskosten wieder als Sonderausgaben abzugsfähig sein. Die Rückkehr zur alten Gesetzeslage soll wegen Aufteilungsschwierigkeiten in der Praxis erfolgen. Denn die Abschaffung hat zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand bei den Steuerberatern und der Finanzverwaltung geführt, da die Steuerberatungskosten nunmehr oft nur durch Schätzung auf die Erwerbs- und die Privatsphäre aufzuteilen sind. Damit wurde die ursprüngliche Zielsetzung verfehlt, durch das Abzugsverbot der privaten Steuerberatungskosten eine Steuervereinfachung zu erreichen.

Das generelle Abzugsverbot privater Steuerberatungskosten hat außerdem zu zahlreichen Einspruchsverfahren geführt, eine höchstrichterliche Entscheidung über die verfassungsrechtliche Zulässigkeit dieser Änderung steht noch aus. Die Einkommensteuer wird in Hinsicht auf den gekürzten Abzug von Kosten für die Steuerberatung oder den Lohnsteuerhilfeverein derzeit nur vorläufig festgesetzt. Das Bundesfinanzministerium hatte die Finanzämter angewiesen, Bescheide mit einem entsprechenden Vermerk zu versehen. Bei vorläufigen Bescheiden brauchen Steuerzahler keinen gesonderten Einspruch mehr einlegen. Dieser Streitpunkt bleibt nämlich per Gesetz so lange offen, bis die Gerichte endgültig entschieden haben oder die Änderung durch das Bürgerentlastungsgesetz in Kraft getreten ist. Bei positivem Ausgang gibt es dann eine Rückzahlung nebst Erstattungszinsen.

Unabhängig davon sind hingegen Steuerberatungskosten weiterhin absetzbar, die zu den Werbungskosten oder Betriebsausgaben gehören. Das ist beispielsweise die Gebühr für die Bilanzerstellung oder eine Auflistung zu beruflichen Reisekosten. Gestrichen wurden nämlich nur der Sonderausgabenabzug und damit der Abzug von privat veranlassten Steuerberaterkosten. Die übrigen Gebühren können bei den jeweiligen Einkunftsarten weiterhin unbegrenzt abgezogen werden. Ab 2009 gelingt das nur nicht mehr bei den privaten Kapitalerträgen. Ansonsten können Steuerzahler eine Vereinfachungsregel nutzen. Denn bei Beiträgen an Lohnsteuerhilfevereine, Aufwendungen für steuerliche Fachliteratur und Software wird es von Seiten des Finanzamts nicht beanstandet, wenn diese Kosten in Höhe von 50 Prozent pauschal den Betriebsausgaben oder Werbungskosten zugeordnet werden. Noch zuvorkommender ist der Fiskus, wenn es um Kleinbeträge geht. Denn aus Vereinfachungsgründen folgen die Beamten der Zuordnung von Steuerzahlern bei Aufwendungen für gemischte Steuerberatungskosten bis zu einem Betrag von 100 Euro im Jahr.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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