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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mietentschädigungen fürs bisherige Eigenheim zählen nicht...

Datum: 30.03.2009 | Rubrik: Umzugskosten
Muss ein Arbeitnehmer auf Geheiß seinen Chefs an einen anderen Ort ziehen, lassen sich die Aufwendungen als Werbungskosten absetzen, sofern sie vom Arbeitgeber nicht steuerfrei erstattet werden. Als Richtmaß für den Steuerabzug bei einem beruflich veranlassten Wohnungswechsel gelten hier die Beträge, die nach dem Bundesumzugskostengesetz (BUKG) als Vergütung an Beamte höchstens gezahlt werden. Werden hier beispielsweise Pauschalen nach oben angepasst, gilt dies dann auch für den Werbungskostenabzug.

Nach dem BUKG gehört zu der Entschädigung auch die Miete für die bisherige Wohnung bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Mietverhältnis frühestens gelöst werden konnte. Dies wird auf die Werbungskosten übertragen. Anders sieht es aber aus, wenn der Arbeitnehmer anlässlich des beruflichen Tapetenwechsels eine so genannte Mietentschädigung für die bisherige Wohnung im eigenen Haus oder der Eigentumswohnung erhält. Hier zahlt der Dienstherr den Beamten in Höhe des ortsüblichen Mietwerts längstens für ein Jahr einen Ausgleich. Diese fiktive Position lässt sich nach dem Urteil vom Finanzgericht Köln aber nicht mehr als Werbungskosten absetzen (Az. 10 K 4922/05). Denn anders als bei einer Entschädigung für die weiter zu zahlende Miete am bisherigen Wohnort handelt es sich hierbei nicht um einen realen Abfluss von Aufwendungen.

Grundsätzlich nicht als Umzugskosten absetzbar sind Aufwendungen für die Veräußerung eines im Privatvermögen gehaltenen Eigenheims, auch wenn das durch den Wohnungswechsel aus beruflichen Gründen nicht mehr selbst genutzt werden kann. Denn solche Veräußerungskosten sind Bestandteil eines steuerlich irrelevanten Verkaufsgeschäfts. Gleiches gilt nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs auch für laufende Betriebskosten des Eigenheims am bisherigen Wohnort und für eine Zwischenfinanzierung aufgrund des beruflich veranlassten Umzugs für die Zeit bis zur Veräußerung des Eigenheims am bisherigen Wohnort.

Also kann auch die ausbleibende Miete für das Eigenheim nicht als fiktiver Posten abgezogen werden. Denn nicht alle Beträge, die einem Beamten aus Anlass eines dienstlich angeordneten Umzugs gezahlt würden, muss das Finanzamt akzeptieren. So ist es bei einer Mietentschädigung nicht gerechtfertigt, eine von der Allgemeinheit zu tragende steuerliche Entlastung für Risiken zu fordern, die das Halten von Grundeigentum generell mit sich bringt, resümierten die Richter aus Köln.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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