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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Eltern erhalten jetzt Kindergeld...

Datum: 12.01.2009 | Rubrik: Pendlerpauschale
Das Bundesverfassungsgericht hatte am 9. Dezember 2008 die Kürzung der Entfernungspauschale um die ersten 20 Kilometer als einen Verstoß gegen das Grundgesetz festgestellt (Az. 2 BvL 1/07, 2 BvL 2/07, 2 BvL 1/08 und 2 BvL 2/08). Damit gilt nun für die Jahre 2007 bis 2009 wieder der günstigere Rechtsstand aus dem Jahr 2006, der für viele Berufspendler zu einer nachträglichen Steuererstattung für 2007 und weniger Abgabenlast ab 2008 führt. Grundsätzlich darf jetzt in den Jahren 2007 bis 2009 wieder die Pauschale von 0,30 Euro je Entfernungskilometer als Werbungskosten bei Arbeitnehmern und Betriebsausgaben bei Selbstständigen abgezogen werden. Das wirkt sich bei den Lohneinkünften in voller Höhe aus, wenn Arbeitnehmer mindestens 20 km zur Arbeit pendeln. Diese Strecke wurde durch die damalige gesetzliche Kürzung nicht berücksichtigt und lebt nun aufgrund der Verfassungswidrigkeit dieser Regelung wieder auf. Angesetzt werden in der Praxis 220 Tage/Jahr x 0,30 EURO x 20 km, was 1.320 Euro steuerliches Minderungspotential bringt.

Das können auch volljährige Kinder rückwirkend ab 2007 nutzen. Rutscht der Nachwuchs durch den Ansatz der Entfernungspauschale ab dem ersten Kilometer unter die schädliche Einkommensgrenze von 7.680 Euro, erhalten die Eltern wieder Kindergeld. Da die Familienkassen die Kindergeldfestsetzungen mit einem Vorläufigkeitsvermerk versehen hatten, wird dies von Amts wegen vorgenommen.

Das Bundeszentralamt für Steuern hat jetzt die Familienkassen angewiesen, Bescheide über die Aufhebung, Änderung oder Ablehnung der Festsetzung von Kindergeld aufzuheben oder zu ändern, soweit durch die Berücksichtigung der ersten 20 Entfernungskilometer der Grenzbetrag unterschritten wird (Az. St II 2 – S 0338 – 2/2008). Sofern die Eltern gegen die Aufhebung, Änderung oder Ablehnung der Festsetzung von Kindergeld damals Einspruch eingelegt hatten, sollen die Familienkassen dem Begehren durch die Berücksichtigung der ersten 20 Entfernungskilometer nachkommen. In die nun anstehenden Kindergeldbescheide wird aber weiterhin ein Vorläufigkeitsvermerk aufgenommen:

"Die Festsetzung des Kindergeldes ist im Hinblick auf die durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts angeordnete Verpflichtung zur gesetzlichen Neuregelung der steuerlichen Berücksichtigung von Aufwendungen für die Wege zwischen Wohnung und Arbeits- / Betriebsstätte vorläufig. Sollte aufgrund der gesetzlichen Neuregelung dieser Bescheid aufzuheben oder zu ändern sein, wird die Aufhebung oder Änderung von Amts wegen vorgenommen; ein Einspruch ist insoweit nicht erforderlich."
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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