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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Fiskus erläutert neue Regeln beim Schulgeld...

Datum: 24.03.2009 | Rubrik: Sonderausgaben
Der Trend zur Privatschule ist ungebrochen. Immer mehr Eltern vertrauen dem staatlichen Schulsystem angesichts von Pisa, Gewalt und Lehrermangel nicht mehr und schicken ihren Nachwuchs in private Einrichtungen diesseits oder jenseits der Grenze. Derzeit liegt der Anteil im Inland bei sieben Prozent mit steigender Tendenz. Immer beliebter wird dabei als Alternative eine Schule im Ausland. Die hierfür bezahlten Kosten muss der deutsche Fiskus genauso als Sonderausgaben ansetzen wie beim Besuch einer heimischen Privatschule. Dies hatte der Europäische Gerichtshof jüngst entschieden (Az. C-76/05 und C-318/05). Die Reaktion hierauf erfolgte nun mit einer Änderung im Jahressteuergesetz 2009. Hiernach kann in allen offenen Fällen vor 2008 die Zahlung an Schulen im EU-Raum mit 30 Prozent als Sonderausgabe abgesetzt werden. Sie muss lediglich zu einem vergleichenden Abschluss wie heimische Einrichtungen führen.

Was der Fiskus auf der einen Seite gibt, nimmt er auf der anderen Seite wieder. Während die Ausgaben fürs Schulgeld in den Steuererklärungen bis einschließlich 2007 in unbegrenzter Höhe zu 30 Prozent absetzbar sind, gibt es seit 2008 einen neuen Grenzbetrag von 5.000 Euro. Diese Schwelle überschreiten Eltern allerdings erst mit Zahlungen oberhalb von 16.666 Euro pro Jahr. Das Bundesfinanzministerium hat nun einen Anwendungserlass zu den Neuregelungen veröffentlicht (Az. IV C 4 - S 2221/07/0007). Hiernach beläuft sich der Höchstbetrag auch bei einem Elternpaar, das nicht zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wird, auf 5.000 Euro je Kind. Die Schulgeldzahlungen sind dabei grundsätzlich bei dem Elternteil zu berücksichtigen, der sie getragen hat. Zahlen beide, sind die Kosten bei jedem nur bis zum halbierten Höchstbetrag zu berücksichtigen. Die Eltern können aber einvernehmlich eine andere Aufteilung beantragen. Das kommt in der Praxis in Betracht, wenn ein Elternteil die 2.500 Euro überschreitet, während der andere darunter liegt.

Der Erlass weist aber auch darauf hin, dass jetzt mehr Schulen begünstigt sind. Hinzu kommen ab 2008 beispielsweise berufsbildende Ergänzungsschulen einschließlich der Schulen des Gesundheitswesens, Einrichtungen, die auf einen Beruf oder einen allgemein bildenden Abschluss vorbereiten, Volkshochschulen und sogar private Grundschulen. Nicht einbezogen sind hingegen Nachhilfeeinrichtungen, Musikschulen, Sportvereine und Feriensprachkurse. Hinzu kommen Hochschulen, sodass ein Abzug von Studiengebühren ausgeschlossen ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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