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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Behindertengerechte Pkw-Umrüstung zählt...

Datum: 10.03.2009 | Rubrik: Außergewöhnliche Belastung
Die Aufwendungen für die behindertengerechte Umrüstung eines PKW gehören zu den Anschaffungskosten des Wagens, da sie geleistet werden, um ihn in einen für den Behinderten betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Oberfinanzdirektion (OFD) Frankfurt weist jetzt darauf hin, dass die Kfz-Kosten behinderter Menschen im Rahmen der Angemessenheit neben den Pauschbeträgen nicht uneingeschränkt berücksichtigt werden können (Az. S 2284 A - 46 - St 216). Sie sind einschließlich der Anschaffungskosten des PKW mit den Kilometerpauschbetrag von 0,30 Euro je km abgegolten, sodass Anschaffungskosten dem Grunde nach nicht zusätzlich als weitere außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden könnten. Der Ansatz eines höheren Kilometerpauschbetrags unter Berücksichtigung der Umrüstungskosten ist unangemessen und darf deshalb im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen nicht gewährt werden.

Da es sich aber bei den behindertengerechte Umrüstungskosten um für den Betroffenen unvermeidbare Aufwendungen handelt, können sie nach dem Erlass der OFD aber im Wege der Verteilung auf die Rest-Nutzungsdauer des PKW neben den Fahrkosten als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden.

Bei Neufahrzeugen geht die Finanzverwaltung generell von einer sechsjährigen Nutzungsdauer aus. Wird nun beispielsweise der vier Jahre alte Gebrauchtwagen nachträglich umgerüstet, lassen sich die Kosten über zwei Jahre und damit jährlich mit der Hälfte absetzen.

Darüber hinaus erhalten Behinderte noch weitere Vergünstigungen. Sie werden von der Kfz-Steuer ganz befreit, wenn sie außergewöhnlich gehbehindert sind (Merkzeichen "aG") und zur Hälfte, wenn sie eine erheblich beeinträchtigte Bewegungsfreiheit im Straßenverkehr (Merkzeichen "G") aufweisen. Die Inanspruchnahme der Steuervergünstigung vermerkt das Finanzamt im Schwerbehindertenausweis. Dann aber ist es nicht mehr möglich, gleichzeitig die kostenlose Beförderung im öffentlichen Personenverkehr in Anspruch zu nehmen. Entscheiden sich Behinderte später für die kostenlose Beförderung, müssen Sie den Vermerk im Behindertenausweis vom Finanzamt wieder löschen lassen und beim Versorgungsamt die erforderliche Wertmarke für die Fahrkarte beantragen.

Die Kfz-Steuer-Vergünstigung kann auch von minderjährigen Kindern in Anspruch genommen, wenn ein Fahrzeug auf ihren Namen zugelassen ist. Die Eltern und auch andere Personen dürfen den Pkw dann fahren, soweit dies im Zusammenhang mit der Fortbewegung des behinderten Kindes steht.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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