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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bußgeld bei verspäteter Offenlegung...

Datum: 09.03.2009 | Rubrik: Englische Limited
Die Limited muss ihren Jahresabschluss in England genauso veröffentlichen wie die heimische GmbH ihre Bilanz nebst Anlagen beim elektronischen Bundesanzeiger. Auf der Insel hat dies beim Companies House zu erfolgen, innerhalb von neun Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres. Jahresabschluss und Geschäftsbericht sind dabei in englischer Sprache vorzulegen und nicht nach dem deutschen HGB, sodass die in Deutschland tätige Gesellschaft nicht nur sprachlich zwei getrennte Abschlüsse erstellt werden muss.

Bei verspäteter Einreichung der Rechnungslegungsunterlagen wird ein Bußgeld verhängt, bei einem Monat sind es bereits 150 britische Pfund (GBP). Diese Strafe steigt über 375 GBP für drei und 750 GBP für sechs Monate auf stolze 1.500 GBP bei einer Fristüberschreitung von mehr als einem halben Jahr. Wer seine Abschlüsse wiederholt verspätet einreicht, zahlt die Geldbußen gleich in doppelter Höhe.

Doch das ist noch nicht alles. Zum Companies House ist jährlich zudem ein Gesellschaftsbericht einzureichen. Wird dieser von der Limited nicht rechtzeitig vorgelegt, erfolgt im ersten Schritt ein Vermerk „Überfällig“ und danach die Einstufung „Zur Löschung vorgeschlagen“. Damit relativiert sich der allgemeine Eindruck, eine Limited sei einfacher zu gründen als die heimische GmbH. weil hier statt dem Gang zum Notar ein einfacher schriftlicher Vertrag genügt. Denn dieser ist nach englischem Recht zu schließen, sodass auch ohne Sprachprobleme regelmäßig eine fachliche Beratung nötig ist. Diese Dienste bieten eine Reihe von Vermittlern an, was zumindest bei Kleinfirmen ausreicht.

Auch wenn die Ltd. in Großbritannien keine Geschäftstätigkeit ausübt, benötigt sie dort ein registriertes und telefonisch erreichbares Büro, an das auch Post gesendet werden kann. Auch ein britisches Bankkonto ist erforderlich. Das dortige Büro wird oftmals durch einen ansässigen Anwalt oder ein Office-Center wie eine Briefkastenfirma betreut, was aber laufende Kosten verursacht.

Beim deutschen Finanzamt werden beide Firmen gleich behandelt. Sie sind hier körperschaft- und gewerbesteuerpflichtig. Die Ltd. muss allerdings zusätzlich in Großbritannien eine Steuererklärung abgeben, auch wenn sie dort keine Einnahmen erzielt. Dies ist zwar dann nicht kompliziert, aber mit Aufwand verbunden. Die Gewinnausschüttungen werden ebenfalls identisch behandelt, die Gesellschafter müssen ihre Dividenden entweder in voller Höhe der Abgeltungsteuer oder auf Antrag mit 60 Prozent der individuellen Progression unterwerfen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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