Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Weniger Nettodividende...

Datum: 24.02.2009 | Rubrik: Aktien
Bereits im Januar und damit sehr früh im Jahr startete die Dividendensaison 2009. Der Automatenhersteller Wincor Nixdorf schüttete bereits am 19.1. je Aktie 2,13 Euro aus, Thyssenkrupp folgte am 23. Januar mit 1,30 Euro und Siemens kam am 27.1. mit 1,60 Euro pro Aktie. Bezogen auf den jeweiligen Aktienkurs bedeutet das eine Rendite (Dividende / Kurs), die über der von Bundesanleihen liegt. Doch anders als noch im Vorjahr bleibt dem privaten Aktionär netto weniger übrig. Denn die Abgeltungsteuer mit 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag bemisst sich von der gesamten Ausschüttung, sodass netto maximal 73,6 Prozent verbleiben mit Kirchensteuer ist es noch weniger.

Der Hintergrund: Im Vorjahr wurde nur die halbe Dividende mit der individuellen Progression besteuert, das war selbst bei Anlegern mit Spitzensteuersatz günstiger. Hinzu kommt der Nachteil, dass jetzt die komplette Ausschüttung auf den Freistellungsauftrag von bis zu 801 Euro pro Person (Eheleute das Doppelte) angerechnet wird, sodass schneller Steuern einbehalten werden.

Noch schlechter sieht es durch die Systemumstellung für Besitzer von Aktienfonds aus. Während Aktionäre die vormals günstigere Steuerregel noch für alle in 2008 kassierten Dividenden ausnutzen konnten, ist das beim Fondssparer anders. Denn die von den Fondsgesellschaften vor dem Jahreswechsel eingesammelten Ausschüttungen unterliegen schon komplett der Abgeltungsteuer, wenn die erst nach Silvester ausgeschüttet werden. Das gleiche gilt, wenn der Aktienfonds die Dividenden thesauriert, er kann durch die an den Fiskus abzuführende Pauschalabgabe entsprechend weniger reinvestieren.

Der Nachteil fällt besonders hoch aus, wenn die Fondsgesellschaft in den kommenden Wochen die aufgelaufenen Dividenden ausschüttet oder im Falle der Thesaurierung ihr Geschäftsjahr beendet. Zu diesem Zeitpunkt fallen für den Anleger steuerpflichtige Kapitaleinnahmen an. Obwohl die fast ausschließlich aus dem Vorjahr stammen, greift die Abgeltungsteuer auf die volle Dividende zu. Der Aktionär hingegen müsste denselben Betrag dem Finanzamt über die Steuererklärung 2008 deklarieren und könnte die Hälfte steuerfrei halten.

Genau umgekehrt ist der Effekt bei Renten- und Geldmarktfonds. Der Direktanleger muss die 2008 geflossenen Zinsen noch in voller Höhe mit seiner individuellen Progression von bis zu 45 Prozent versteuern. Dem Besitzer eines Rentenfonds hält die Gesellschaft auf die jetzt oder in den kommenden Wochen überwiesenen oder thesaurierten Zinsen nur ein Viertel für den Fiskus ein. Das kann dann im Extremfall zu einer Verschiebung der gesamten Zinseinnahmen 2008 unter die Abgeltungsteuer führen - mit bis zu 20 Prozent Steuervorteil.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 37 von 243
« zurück 34 35 36 37 38 39 40 » weiter
Do., 23. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

...PC-Programme nie die individuelle und steuerliche Beratung ersetzen können!
 

Social Bookmarks