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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Für die Nachkommen droht eine hohe Erbschaftsteuerlast...

Datum: 16.02.2009 | Rubrik: Auslandsumzug
Lebte der Verstorbene jenseits der Grenze, gewährt der deutsche Fiskus auf heimisches Vermögen nur einen Minifreibetrag. Dies betrifft beispielsweise die Mietimmobilie, die nach dem Verlassen der alten Heimat nicht aufgegeben wird. Auf diesen Besitz erhebt dann der Fiskus seine Forderungen. Zwar erhalten die Nachkommen persönliche Freibeträge, die ab 2009 zwischen 20.000 und 500.000 Euro liegen und sich nach dem Verwandtschaftsgrad richten. Haben der Verstorbene und ein Erbe den Wohnsitz allerdings jenseits der Grenze, greift die beschränkte Erbschaftsteuerpflicht. In diesem Fall gibt es nur einen einheitlichen Freibetrag von 2.000 Euro, unabhängig von engen verwandtschaftlichen Beziehungen und der Höhe des Vermögens.

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat jetzt entschieden, dass hierin kein Verstoß gegen das EU-Recht vorliegt (Az. 2 K 1986/07). Denn zwischen unbeschränkter und beschränkter Steuerpflicht bestehen erhebliche Unterschiede, die durch entsprechend differenzierte Freibeträge zu berücksichtigen sind. Eine Besserstellung von Ausländern würde nur dazu führen, dass Personen ihr Vermögen auf möglichst viele Staaten verteilen und mehrfach von den jeweiligen Freibeträgen profitieren. Also darf das heimische Finanzamt nur den Minifreibetrag berücksichtigte, was für die Nachkommen unverhofft hohe Steuerforderungen bedeutet.

Besitzt ein Ehepaar beispielsweise in München ein gemeinsames Mietshaus mit einem steuerlichen Wert von einer Million Euro, kann das Objekt im Todesfall generell steuerfrei übergehen. Denn der überlebende Partner kann seinen Freibetrag von 500.000 Euro voll für die geerbte Haushälfte verwenden. Ist das Paar hingegen zuvor auf das Berghaus in Südtirol umgesiedelt, kommen nur 2.000 Euro zum Abzug. Das ergibt dann eine Erbschaftssteuer von rund 60.000 Euro.

Belastend kommt für die Erben noch hinzu, dass das Finanzamt im Wohnsitzstaat ebenfalls seine Ansprüche anmeldet. Denn dort gilt der Verstorbene als unbeschränkt steuerpflichtig, mit seinem gesamten und somit auch deutschen Nachlassvermögen. In Italien beispielsweise fallen hohe Abgaben an, die zum Teil noch nicht einmal auf die deutsche Erbschaftsteuer anrechenbar sind. Insoweit kommt es also zu einer echten Doppelbesteuerung, im Inland dann auch noch mit einem Mini-Freibetrag von nur 2.000 Euro. Besser sieht es in Österreich aus. Dort wurde jüngst die Erbschaft- und Schenkungsteuer abgeschafft.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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