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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Ermäßigte Besteuerung ist möglich...

Datum: 10.02.2009 | Rubrik: Abfindung
Kommt es in diesen Tagen Wochen aufgrund der Konjunkturkrise, schleppenden Auftragseingängen oder der drohenden Rezession zu einer Kündigung von Mitarbeitern, gibt es oft eine Abfindung als Entschädigung für den plötzlichen Verdienstausfall. Die wird entweder in Einzelgesprächen oder mittels eines zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung ausgehandelten Sozialplans festgelegt. Die Höhe der Entschädigung liegt aufgrund der Rechtsprechung durch die Arbeitsgerichte als Faustformel bei einem halben Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Diese Zahlung erhält der Entlassene allerdings nicht brutto, da Lohn- und Kirchensteuer sowie Solidaritätszuschlag anfallen. Der frühere Steuerfreibetrag von bis zu 11.000 Euro wurde bereits 2006 gestrichen und konnte in Übergangsfällen nur noch bis Ende 2007 genutzt werden.

Dennoch kann die Abgabenlast geringer als bei der normalen Gehaltszahlung ausfallen. Denn durch die Abfindung kommt es zu einem geballten Zufluss von steuerpflichtigen Einnahmen. Um eine übermäßige Belastung durch den plötzlichen Progressionssprung zu verhindern, kommt es durch eine sogenannte Fünftelregelung zu einer Tarifermäßigung. Die Entlastung fällt umso höher aus, desto geringer das normale Einkommen des Arbeitnehmers oder von Ehepaaren ist. Sofern sich dieses Einkommen aber bereits in der Nähe der Spitzenprogression bewegt, verpufft die Rechnung nach der Fünftel-Methode.

Nach dieser Sonderregelung wird die Steuer in einem ersten Schritt auf das Gesamteinkommen ohne die Abfindung berechnet. Anschließend kommt die Sonderzahlung mit einem Fünftel hinzu und die hierauf entfallende Steuer wird dann anschließend mit fünf multipliziert. Das klingt kompliziert, kann aber in der Praxis vom Lohnbüro des Arbeitgebers auf Nachfrage ausgerechnet werden. Damit das Finanzamt die steuersparende Fünftelregelung überhaupt akzeptiert, sind jedoch zwei Besonderheiten zu beachten:
  1. Die Abfindung muss innerhalb eines Kalenderjahrs fließen.
  2. Das Jahreseinkommen mit Abfindung muss höher ausfallen als das Vorjahres-Einkommen ohne diese Extrazahlung.
Deshalb kann es günstiger sein, die gesamte Abfindung erst nach Silvester zu erhalten, wenn dann die übrigen Einkünfte geringer ausfallen. Das liegt meist schon alleine deshalb vor, weil es wegen vorübergehender Arbeitslosigkeit zu einem geringeren Gehalt kommt. Dies stellt keinen Gestaltungsmissbrauch dar, sofern die Betriebsvereinbarung nicht fixe Zahlungsmodalitäten enthält und einzelne Mitarbeiter aus Steuerspareffekten hiervon ausscheren möchten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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