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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Negative Folgen trotz Steuerfreiheit...

Datum: 09.02.2009 | Rubrik: Lottogewinn
Nicht sämtliche Einkünfte unterliegen der Einkommensteuer. Es werden nur solche Einnahmen erfasst, die durch die sieben Einkunftsarten (Landwirtschaft, Gewerbebetrieb, Selbstständige Arbeit, Nichtselbstständige Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung, Sonstiges) erfasst werden. Außen vor bleiben beispielsweise Lotterie- oder Wettgewinne, sofern sich die Spieler nicht gewerbsmäßig mit solchen Dingen beschäftigen. Gleiches gilt für Erlöse aus dem Besuch eines Spielkasinos sowie Preisgelder, die eine Auszeichnung darstellen und keinen leistungsbezogenen Charakter besitzen. Solche Sachverhalte werden im Fachjargon als nicht steuerbar bezeichnet.

Wer nun im Lotto eine größere Summe gewinnt, muss dies also nicht mit dem Fiskus teilen. Steuer fällt erst an, wenn die Gewinnsumme ganz oder zum Teil in Wertpapiere, Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen investiert wird. Sofern diese Investition anschließend Erträge abwirft, greift die Einkommen- oder Abgeltungsteuer zu. Sofern der Gewinn erst einmal verzinslich angelegt wird, ist das seit 2009 günstiger geworden. Denn Kapitaleinnahmen unterliegen nur noch der 25-prozentigen Abgeltungssteuer. Wer beispielsweise eine Million Euro mit vier Prozent anlegt, erhält im Jahr Zinsen von 40.000 Euro. Hierauf hält die Bank rund 10.000 Euro Abgeltungsteuer ein, netto verbleiben also 30.000 Euro, die wieder reinvestiert werden können. Handelt es sich hingegen um Mieteinkünfte oder Firmengewinne, kann der Steuersatz bis zu 45 Prozent betragen.

Gewinnt nun aber der volljährige Nachwuchs im Lotto oder bei anderen Glücksspielen, gilt das steuerlich als sonstiger Bezug. Zwar bleibt der Lottogewinn auch in diesem Fall steuerfrei und erst die anschließend aus den angelegten Geldern stammenden Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungsteuer. Doch nach einer aktuellen Entscheidung vom Bundesfinanzhof erhalten die Eltern als negative Folge hieraus keine steuerlichen Vergünstigungen mehr für ihren Sprössling und das Kindergeld wird auch noch gestrichen (Az. III S 65/08). Denn sobald Sohn oder Tochter volljährig sind, gibt es nur noch dann staatliche Förderung, wenn das gesamte Einkommen inklusive steuerfreier Einnahmen unter dem Jahresgrenzbetrag von 7.680 Euro liegt. Wird die Schwelle etwa durch einen Studentenjob oder den Spielgewinn überschritten, entfallen für die Eltern Steuerfreibeträge, Kindergeld, Riester-Zulagen oder beispielsweise der Steuerabzug fürs Schulgeld.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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