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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Verlustvortrag mindert nicht die Kirchensteuer...

Datum: 29.11.2009 | Rubrik: Aktien
Bis Ende 2008 bezogene Dividenden sowie auch noch im laufenden Jahr realisierte Spekulationsgewinne unterliegen dem Halbeinkünfteverfahren. Damit bleiben die Einnahmen zu 50 Prozent steuerfrei. Diese Regelung gilt aber nicht für Anleger mit Konfession. Denn zur Berechnung der Kirchensteuer werden die steuerfreien Kapitalerträge wieder hinzugerechnet. Das kann sogar dazu führen, dass Abgaben an die Kirche anfallen, obwohl keine Einkommensteuerlast für das entsprechende Jahr entsteht. Denn nach dem Urteil vom Bundesfinanzhof kann die Hinzurechnung von nach dem Halbeinkünfteverfahren steuerfreien Einkünften zur Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer nicht dadurch neutralisiert werden, dass unverbrauchte Verlustvorträge hiervon abgezogen werden (Az. I R 76/08).

Die bisherige Steuerfreiheit sollte die Auswirkungen des Halbeinkünfteverfahrens abmildern, weil insbesondere Gewinnausschüttungen bereits auf der Ebene der Kapitalgesellschaft mit Körperschaftsteuer vorbelastet waren. Eine gesonderte Hinzurechnung zur Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer ist nach Ansicht der Richter hingegen angemessen, weil AG oder GmbH keine Kirchensteuer zahlen und insoweit keine Doppelbesteuerung vermieden werden muss.

Im Rahmen der Abgeltungsteuer sind Aktienerträge nicht mehr zur Hälfte steuerfrei, sie unterliegen vielmehr in voller Höhe der Abgeltungsteuer. Das gilt generell für ab Neujahr 2009 bezogene Dividenden sowie Aktiengewinne mit nach 2008 gekauften Titeln. Auf die Abgeltungsteuer von 25 Prozent wird dann die Kirchensteuer von - je nach Bundesland acht oder neun Prozent erhoben. Allerdings reduziert sich die Abgeltungsteuer bei Anlegern mit Konfession ein klein wenig. Diese Ermäßigung wurde eingeführt, weil die auf Kapitaleinnahmen anfallende Kirchensteuer - anders als bis 2008 - nicht mehr zu den abzugsfähigen Sonderausgaben gehört. Die mindernde Wirkung wird bereits über den Abgeltungssatz unmittelbar berücksichtigt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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