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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Konkrete Entlastungen für die Unternehmensnachfolge...

Datum: 25.11.2009 | Rubrik: Steuer
Durch den von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums werden die ersten Punkte des Koalitionsvertrags der neuen schwarz-gelben Bundesregierung umgesetzt. Hierdurch kommt es für Unternehmer zu einigen Verbesserungen, indem Vorschriften aus der Erbschaftsteuerreform 2009 ab dem Jahreswechsel wieder entschärft werden. Damit können die Firmennachfolgen leichter die Bedingungen zur Steuerfreiheit einhalten.

Im Rahmen der Erbschaftsteuerreform bleiben 85 Prozent des vererbten oder verschenkten Betriebsvermögens steuerfrei, wenn gesetzliche Bedingungen erfüllt sind. Hierzu muss das Unternehmen sieben Jahre lang vom Nachfolger in etwa unverändert fortgeführt werden. Der darf nichts Nennenswertes verkaufen, den Betrieb nicht liquidieren oder im Laufe der sieben Jahren dem Betrieb keine Mittel oberhalb der erwirtschafteten Gewinne entziehen. Dieser Zeitraum verkürzt sich bei Zuwendungen ab 2010 auf fünf Jahre.

Eine weitere Entlastung gibt es bei der Lohnsummenregel. Die sieht derzeit vor, dass die Belegschaft anschließend nicht deutlich sinkt. Hierzu muss die Lohnsumme am Ende des gesamten Zeitraums nicht unter 650 Prozent der Ausgangssumme gesunken sein. Dieser Satz sinkt ab 2010 auf 400 Prozent. Ausgenommen von der Lohnsummenregelung sind Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern. Dies verdoppelt sich ab dem Jahreswechsel auf 20 Arbeitnehmer.

Auf Antrag gibt es statt der 85-prozentigen sogar eine komplette Steuerfreiheit, selbst bei Firmenvermögen in Milliardenhöhe und sprudelnden Gewinnen. Hierbei verlängert sich die Frist allerdings auf zehn Jahre und die Lohnsumme am Ende des gesamten Zeitraums darf nicht unter 1.000 Prozent der Ausgangssumme gesunken sein. Auch bei dieser Regelung kommt es ab 2010 zu Verbesserungen. Die Haltefrist sinkt von zehn auf sieben Jahre und die Lohnsumme auf 700 Prozent.

Trotz der verkürzten Fristen lastet auf den beiden steuerfreien Wahltarifen weiterhin das latente Risiko, dass der Firmennachfolger den Betrieb nicht dauerhaft behält, Leute entlässt oder nicht wie erhofft wirtschaften kann.

Tipp: Sämtliche Verbesserungen gelten erst für Erbschaften und Schenkungen, die nach 2009 erfolgen. Insoweit sollten Unternehmer wegen der verkürzten Laufzeit und der gesunkenen Lohnsummen mit einem angedachten Besitzerwechsels bis nach Neujahr warten. Sofern der Firmentransfer bereits im laufenden Jahr stattgefunden hat, lassen sich die steuerlichen Verbesserungen nicht nutzen. Der neue Besitzer muss sich also nach den bisherigen Regeln an die Vorgaben für die Steuerbefreiung halten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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