Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mautgebühren zählen nicht zusätzlich...

Datum: 18.11.2009 | Rubrik: Entfernungspauschale
Mautgebühren für die Benutzung eines Tunnels oder einer kostenpflichtigen Straßenverbindung können nicht neben der Entfernungspauschale bei den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit als Werbungskosten berücksichtigt werden. Denn nach dem Urteil des Finanzgerichts Schleswig-Holstein sind Straßenbenutzungsgebühren mit der Entfernungspauschale abgegolten (Az. 2 K 386/07). Das Kilometergeld deckt sämtliche Aufwendungen ab, die durch die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte veranlasst sind. Dies umfasst alle gewöhnlichen Kosten, die auf der Strecke vom oder zum Büro entstehen, beispielsweise auch Parkgebühren oder Prämien für eine Vollkaskoversicherung. Nur außergewöhnliche Kosten können daneben abgezogen werden, etwa der Aufwand für einen Unfall. Außergewöhnlich sind aber nicht schon alle selten auftretenden Kosten, sondern nur solche, die ihrer Natur nach nicht vorhersehbar sind, die auf für den Berufspendler unabwendbaren Ereignissen beruhen. Solche Kosten werden von der Pauschalierung mit 30 Cent je Entfernungskilometer nicht abgedeckt.

Zwar lassen sich neben der Pendlerpauschale die Gebühren für die Benutzung einer Fähre als Werbungskosten absetzen. Dies ist aber nicht übertragbar auf die Maut für eine kostenpflichtige Straßenverbindung, so die Richter. Denn die Berücksichtigung der Fährkosten beruht auf der Sonderregelung für die Benutzung verschiedener Verkehrsmittel, die beim Abzug von auf einer Teilstrecke entstandenen Kosten für öffentliche Verkehrsmittel gilt. Diese Ausnahme wirkt sich dann entsprechend auch aus, wenn die mautpflichtige Strecke die Querung eines Gewässers ermöglicht. Umfasst der Arbeitsweg hingegen einen mautpflichtigen Streckenabschnitt, werden alle Entfernungskilometer mit Hilfe des gleichen Verkehrsmittels bewältigt, nämlich dem Pkw.

Sinn und Zweck der Entfernungspauschale ist es, bei der Bemessung der Werbungskosten eine gewollt generalisierende Vereinfachungsregelung zu schaffen, wodurch grundsätzlich nur noch die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und die Anzahl der Tage festgestellt werden muss. Dadurch entfällt für den Berufspendler die Mühe zum Nachweis seiner Aufwendungen und für die Finanzverwaltung eine diesbezügliche Überprüfung. Damit ist verbunden, dass einzelne Arbeitnehmer durch die pauschalierte Regelung begünstigt sind und andere wiederum benachteiligt werden. Daher gibt es für Mautgebühren keine Ausnahme von der Regel, unabhängig von der Höhe der zu tragenden Kosten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 217 von 243
« zurück 214 215 216 217 218 219 220 » weiter
Di., 21. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... viele Bundesbürger die Abgabe Ihrer Einkommensteuer- erklärung zum 31.05. vergessen ...
 

Social Bookmarks