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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Konkrete Entlastungen für Betriebe...

Datum: 16.11.2009 | Rubrik: Steuerrecht
Durch den von der Bundesregierung verabschiedete Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums werden die ersten Punkte des Koalitionsvertrags der neuen schwarz-gelben Bundesregierung umgesetzt. Hierdurch kommt es für Unternehmer zu einigen Verbesserungen, indem Vorschriften aus dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 ab dem Jahreswechsel wieder entschärft werden. Bei Übernachtungen ab Neujahr 2010 reduziert sich der Umsatzsteuertarif für Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gaststättengewerbe von derzeit 19 auf dann sieben Prozent. Das betrifft sowohl die Umsätze des klassischen Hotelgewerbes als auch kurzfristige Beherbergungen in Pensionen, Fremdenzimmern und vergleichbaren Einrichtungen. Mit dieser Maßnahme soll der aktuellen europäischen Wettbewerbssituation des Hotel- und Gaststättengewerbes Rechnung getragen werden. Die Branche ist im Gegenzug aber weder verpflichtet, die Preise entsprechend zu senken oder zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Rein rechnerisch müsste ein Bruttoübernachtungspreis von derzeit 100 Euro auf 89,92 Euro sinken. Lässt es der Hotelier hingegen bei den 100 Euro, kann er die rund zehn Euro zu Lasten des Fiskus als Gewinn einstreichen.

Bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Nettopreis ohne Umsatzsteuer von bis zu 410 Euro dürfen beim Erwerb ab 2010 wieder sofort in voller Höhe abgeschrieben werden - so wie das bereits vor 2008 der Fall war. Alternativ kann der Unternehmer oder Freiberufler aber auch die Regelung aus 2009 weiter anwenden und nur Preise bis 150 Euro sofort absetzen sowie für alle Wirtschaftsgüter zwischen 150 und 1.000 Euro einen Sammelposten bilden und über fünf Jahre abschreiben. Unternehmer erhalten so mehr Flexibilität bei der Wahl zwischen den Abschreibungsmodalitäten. Sie müssen sich pro Geschäftsjahr aber für eine der beiden Methoden entscheiden.

Bei der Gewerbesteuer müssen bislang 65 Prozent der bezahlten Mieten und Pachten für Immobilien dem Gewinn wieder hinzugerechnet werden. Dieser Satz sinkt ab 2010 auf 50 Prozent. Das entlastet insbesondere bei Unternehmen mit vielen angemieteten Grundstücken und Gebäuden. Werden Betriebe von einem Sanierer aufgekauft, darf der die zuvor aufgelaufenen Verluste weiter nutzen. Diese Regelung war eigentlich beschränkt auf Erwerbe bis Silvester 2009. Nun bleibt diese so genannte körperschaftsteuerliche Sanierungsklausel zeitlich unbefristet erhalten. Damit ist der Untergang von Verlustvorträgen bei einem Besitzerwechsel auf sanierungswillige Investoren ausgeschlossen, wenn der Erwerber eine Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung verhindern oder beseitigen will und die wesentlichen Betriebsstrukturen erhält.

Ein weiterer Punkt betrifft die Zinsschranke, wonach Refinanzierungskosten nur bis zu 30 Prozent des um Zinsen und Abschreibung erhöhten Gewinns abgesetzt werden dürfen. Hier wurde für Mittelständler eine jährliche Freigrenze von einer Million Euro eingeführt, die befristet bis Ende 2009 auf drei Millionen Euro angehoben wurde. Die höhere Schwelle gilt nun auch für Geschäftsjahre ab 2010 und begünstigt ein Kreditvolumen von rund 60 Millionen Euro. Das reicht, einen Großteil der mittelständischen Unternehmen von der Zinsschranke auszunehmen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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