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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Konkrete Pläne im Privatbereich...

Datum: 13.11.2009 | Rubrik: Steuerrecht
Durch den von der Bundesregierung verabschiedete Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums werden die ersten Punkte des Koalitionsvertrags der neuen schwarz-gelben Bundesregierung umgesetzt. Hierdurch kommt es für Familien zu einigen Verbesserungen, neben den bereits beschlossenen Entlastungen durch die Tarifabsenkung bei der Einkommensteuer und dem Abzug der Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge. Die neuen Änderungen sollen alle ab dem Jahr 2010 gelten.

Zur Entlastung und Förderung der Familien werden die steuerlichen Freibeträge für jedes Kind von insgesamt 6.024 auf 7.008 Euro angehoben. Davon profitieren aber nur Eltern mit einem zu versteuernden Elterneinkommen ab 60.000 Euro aufwärts. Bei Singles reicht dafür die Hälfte. Um Familien in unteren und mittleren Einkommensbereichen zu fördern wird das Kindergeld für jeden Sprössling um 20 Euro erhöht. Damit gibt es ab 2010 für die ersten beiden Kinder 184 Euro, für das dritte 190 Euro und für alle weiteren jeweils 215 Euro. Eine Familie mit fünf Kindern kassiert somit monatlich 988 Euro.

Bei der Erbschaftsteuerreform 2009 waren Geschwister die großen Verlierer. Während die Freibeträge für Kinder, Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und Enkel deutlich gestiegen waren, mussten Bruder, Schwester, Nichte und Neffe drastisch steigende Steuersätze zwischen 30 und 50 Prozent hinnehmen. Nach Abzug des Freibetrags von 20.000 Euro greift der Fiskus sofort mit 30 Prozent zu. Die neue Bundesregierung hat nun ein Einsehen für Personen der Steuerklasse II, zu denen auch Schwiegereltern und -kinder sowie der geschiedene Ehepartner gehören. Bei Erbschaften und Schenkungen ab 2010 sinkt der Steuertarif auf mindestens 15 Prozent und liegt höchstens bei 43 Prozent. Für diesen Maximalsatz muss allerdings schon Vermögen im Wert ab 26 Millionen Euro den Besitzer wechseln.

Sofern Familienmitglieder privat oder dienstlich auswärts übernachten, können sie auf reduzierte Preise hoffen. Denn ab 2010 sinkt der Umsatzsteuersatz für Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gaststättengewerbe von 19 auf sieben Prozent. Rein rechnerisch müsste ein Bruttopreis von derzeit 100 Euro pro Nacht auf 89,92 Euro sinken. Die Branche ist aber nicht verpflichtet, die Preise entsprechend zu senken. Die Tarifermäßigung gilt sowohl im klassischen Hotelgewerbe als auch für kurzfristige Beherbergungen in Pensionen, Fremdenzimmern und vergleichbaren Einrichtungen.

Werden Unternehmen vererbt oder verschenkt, lässt sich ab 2010 die Steuerfreiheit besser nutzen. Denn der Firmennachfolger muss die Bedingungen nur noch fünf statt bislang sieben Jahre fortführen und darf in dieser Zeit auch mehr Mitarbeiter entlassen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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