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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Reparatur und Wertminderung lässt sich von der Steuer absetzen...

Datum: 03.11.2009 | Rubrik: Unfallkosten
Kommt es auf einer beruflich veranlassten Fahrt zu einem Unfall, berücksichtigt der Fiskus den Schaden. Die Kosten dürfen nämlich zusätzlich zur Entfernungspauschale abgesetzt werden, sofern sich das Unglück auf der Pendelstrecke zwischen Wohnung und Betrieb ereignet. Passiert der Unfall auf einer Dienstreise, einem beruflich bedingten Umzug oder Arbeitnehmern mit wechselnden Einsatzstellen, sind die Kosten ebenfalls voll absetzbar. Hier kommt noch der zusätzliche Vorteil hinzu, dass der Arbeitgeber die anfallenden Aufwendungen sogar in voller Höhe steuerfrei ersetzen kann.

Beim Finanzamt abzugsfähig sind die Reparaturkosten des eigenen sowie des Fahrzeugs vom Unfallgegner. Das gelingt auch dann, wenn auf den Erstattungsanspruch von der Versicherung verzichtet wird, um den Schadensfreiheitsrabatt zu retten. Springt hingegen die Vollkaskoversicherung ein, ist die Selbstbeteiligung absetzbar. Wird der Pkw nicht repariert, kann anstelle der Kosten eine Wertminderung geltend gemacht werden. Die berechnet aus der Differenz des Fahrzeugwertes vor und nach dem Unglück.

Der Werbungskostenabzug gelingt Arbeitnehmern nach dem Urteil vom Finanzgericht München (Az. 13 K 2693/06) aber nicht, wenn der Buchwert des Wagens im Unfallzeitpunkt höher ist als der durch den Substanzverlust repräsentierte Verkehrswert. Sofern es sich um ein älteres Modell handelt, kann es also sein, dass der Restwert nach dem Schaden zu hoch ist, sodass der Steuerabzug entfällt. Ein Pkw wird in der Regel über sechs Jahre abgeschrieben. Passiert der Unfall mit einem 40.000 Euro teuren Wagen nach drei Jahren beläuft sich der Buchwert auf 20.000 Euro. Wird nun der beschädigte Pkw für 22.000 Euro verkauft oder taxiert ein Gutachten den Wert auf 23.000 Euro, liegt keine unfallbedingte Wertminderung und damit auch kein Grund für eine außergewöhnliche Abschreibung vor.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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