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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Viele Versprechen für Bürger und Unternehmer...

Datum: 30.10.2009 | Rubrik: Koalitionsvertrag
Die schwarz-gelbe Koalition kündigt für die nächsten vier Jahre Steuersenkungen von 24 Milliarden Euro an. Die kommen noch zu den bereits für 2010 beschlossenen Entlastungen hinzu, die es vor allem durch den verbesserten Abzug der Krankenversicherungsbeiträge als Sonderausgaben geben wird. Ein Jahr später soll am 1.1.2011 ein neues Einkommensteuersystem in Kraft treten, dass die kalte Progression beseitigt, den so genannten Mittelstandsbauch abschmelzen lässt und einen Stufentarif bringt. Hierdurch sollen insbesondere die unteren und mittleren Einkommen entlastet werden.

Ab 2010 soll zudem das Kindergeld erhöht werden, zunächst um weitere 20 Euro je Sprössling. Das bedeutet je 184 Euro für das 1. und 2. Kind, 190 Euro für das 3. und 215 Euro ab dem 4. Kind. Die steuerlichen Kinderfreibeträge steigen zudem um weitere 884 auf 7.008 Euro. Das bringt aber nur gut verdienenden Eltern eine steuerliche Entlastung. Ab 2013 soll es ein Betreuungsgeld für Kinder unter drei Jahren in Höhe von 150 Euro monatlich geben, wenn Eltern keinen staatlich geförderten Betreuungsplatz in Anspruch nehmen. Die Erbschaftsteuerbelastung für Bruder, Schwester, Nichte und Neffe soll von bislang 30 bis 50 Prozent auf einen neuen Steuertarif von 15 bis 43 Prozent sinken. Dabei können die Geschwister einen Freibetrag von 20.000 Euro abziehen. Nicht nur in diesem Verwandtschaftsverhältnis, sondern generell gibt es verbesserte Bedingungen, wenn Unternehmen vererbt oder verschenkt werden. Hier sollen die Zeiträume von sieben und zehn Jahre verkürzt und die erforderlichen Lohnsummen absenkt werden, wonach es eine Steuerfreiheit gibt.

Mittelständische Betriebe können zudem wieder ihren gesamten Finanzierungsaufwand als Betriebsausgaben absetzen. Denn die so genannte Freigrenze bei der Zinsschranke steigt dauerhaft von 1 auf 3 Millionen Euro, sodass Kredite von rund 60 Millionen Euro unbelastet bleiben.

Zudem werden Firmenaufkäufer stärker motiviert, Unternehmen in den roten Zahlen zu erwerben. Denn eine Sanierungsklausel erlaubt es, die Verlustvorträge weiter zu nutzen.

Preiswerter könnten ab dem 1.1.2010 die Übernachtungen in Hotel oder Pension werden. Denn der Umsatzsteuertarif soll für Beherbergungsleistungen von 19 auf 7 Prozent ermäßigt werden. Rein rechnerisch müsste die derzeitige Übernachtung von brutto 100 Euro dann nur noch 89,92 Euro und damit rund 10 Euro weniger kosten. Im Gegenzug könnten Postdienstleistungen teurer werden, weil hierauf erstmals Umsatzsteuer anfällt. Die Grundversorgung der Bürger mit Postdienstleistungen soll aber umsatzsteuerfrei bleiben.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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