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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Jetzt vorzeitig für Steuerersparnis sorgen...

Datum: 27.10.2009 | Rubrik: Lohnsteuerkarte
Im Oktober versenden die Gemeinden die Lohnsteuerkarten für 2010. Sofern diese Karten im Briefkasten sind, lässt sich hierauf für die voraussichtlichen Aufwendungen 2010 ein Freibetrag eintragen, der dann bereits bei der monatlichen Gehaltszahlung berücksichtigt wird. Dies gelingt durch den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung beim zuständigen Finanzamt. Da die voraussichtlichen Aufwendungen nur vorläufig kalkulierbar sind, brauchen keine Belege eingereicht werden.

Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Kinderbetreuungskosten, Behindertenpauschbetrag, Verlustvortrag, negative Einkünfte aus anderen Einkunftsarten, Denkmalabschreibung fürs Eigenheim und Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen führen durch Eintrag eines Freibetrags auf der Lohnsteuerkarte bereits beim Lohnsteuerabzug zu einer Steuermäßigung. Dabei können sämtliche Kosten nebeneinander geltend gemacht werden.

Da der Arbeitnehmer-Pauschbetrag in Höhe von 920 Euro bereits in die Lohnsteuertabelle eingearbeitet ist, werden nur die den Pauschbetrag übersteigenden Werbungskosten berücksichtigt. Das können etwa Fahrten für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, Reisekosten, doppelte Haushaltsführung, Umzugs- oder Fortbildungskosten sein. Auch der geplante Kauf von Arbeitsmitteln kann bereits vorab geltend gemacht werden. Sind Arbeitnehmer vorübergehend außerhalb ihrer Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstelle aktiv, können sie zusätzliche Fahrtkosten und Verpflegungspauschalen absetzen.

Besonders lukrativ wirken sich haushaltsnahen Dienstleistungen als Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte aus. Abzugsfähig sind 20 Prozent und bis zu 4.000 Euro für Dienste wie Garten-, Pflege oder Hausarbeit. Hinzu kommt noch einmal 1.200 Euro für Handwerkerleistungen. Die voraussichtlichen Abzugsbeträge werden dann mit dem Vierfachen auf der Steuerkarte eingetragen und mindern die Lohnsteuer entsprechend effektiv.

Hinzu kommen Sonderausgaben wie Kirchensteuer oder Unterhaltsleistungen. Wird eine Immobilie vermietet, steht dem vorzeitigen Abzug von Verlusten über die Steuerkarte nichts im Wege. Berücksichtigt werden auch Verluste aus anderen Einkunftsarten wie etwa aus Betrieb oder Kanzlei. Nur das Minus aus der Geldanlage zählt nicht, da Kapitalerträge über die Abgeltungsteuer eigene Wege gehen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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