Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kirchensteuer auf Börsenverluste...

Datum: 05.01.2009 | Rubrik: Spekulationsgeschäfte
Wird aufgrund vorhandener Verlustvorträge keine Spekulationsteuer auf in späteren Jahren anfallende Börsengewinne fällig, muss der Anleger hierauf dennoch Kirchensteuer zahlen. Denn die ehemaligen Kursverluste dürfen nach dem aktuellen Urteil vom Bundesverwaltungsgericht nicht angerechnet werden (Az. 9 C 9.07). Hintergrund ist das Halbeinkünfteverfahren bei Aktien, wonach 50 Prozent der Spekulationsgewinne steuerfrei bleiben. Für die Bemessungsgrundlage zur Erhebung der Kirchensteuer wird diese Hälfte jedoch zusätzlich angesetzt. Sofern beim Finanzamt bislang nicht verrechnete Verluste vorliegen, mindern diese nur die späteren Gewinne für die Einkommensteuer. Für die Abgabe an die Kirche bleibt das Minus hingegen außen vor. Dies verstößt nach Ansicht der Richter nicht gegen das Grundgesetz, da die Regelungen zur Kirchen- und Einkommensteuer unterschiedlich gestaltet werden dürfen.

Diese Sonderrechnung entfällt mit Einführung der Abgeltungsteuer 2009. Denn das so genannte Halbeinkünfteverfahren für Dividenden und Aktiengewinne entfällt. Bei den Gewinnausschüttungen erfolgt das unabhängig davon, wann die Aktien gekauft worden sind. Realisierte Gewinne mit den Wertpapieren unterliegen hingegen nur dann in voller Höhe der Abgeltungsteuer, wenn die Titel nach 2008 gekauft werden. Kirchensteuer ziehen die Banken schon bei Auszahlung von Zinsen und Dividenden ab. Das gelingt aber nur, wenn die Kunden ihrem Institut freiwillig die Konfession mitteilen. Ansonsten müssen sie das Finanzamt weiterhin oft kontaktieren und sämtliche Kapitalerträge nur dazu in der Steuererklärung auflisten, damit die Abgabe an die Kirche nacherhoben werden kann.

Bei Gemeinschaftskonten gibt es meist gar keinen anderen Weg. Denn hier darf das Institut sich nur um die Kirchensteuer kümmern, wenn alle Inhaber die gleiche Konfession haben, keiner aus der Kirche ausgetreten ist und alle gemeinsam den Antrag stellen. Nur für Ehepaare ist es variabler. Dabei ist die Neuregelung bei der Kirchensteuer kompliziert, denn hier mindert sich die Abgeltungsteuer ein wenig. Das liegt daran, dass die Kirchenabgabe auf private Kapitaleinkünfte nicht mehr als Sonderausgabe abzugsfähig ist. Um diesen Nachteil auszugleichen, sinkt der Abgeltungssatz bei Anlegern mit Konfession leicht unter 25 Prozent.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 2 von 243
« zurück 1 2 3 4 5 » weiter
Do., 23. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... unsere Beratungsstellen durch permanente Schulungen immer auf dem aktuellsten Stand sind!...
 

Social Bookmarks