Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Freibetrag gibt es nur einmal pro Person...

Datum: 22.10.2009 | Rubrik: Unternehmensverkauf
Verkaufen Unternehmer oder Freiberufler Betrieb, Praxis oder Kanzlei, ist der Gewinn als gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte steuerpflichtig. Als Veräußerung gilt auch die Aufgabe sowie der Verkauf von Teilen an einer Personengesellschaft wie OHG oder KG. Auf den Verkaufsgewinn lässt sich die Besteuerung nach der so genannten Fünftel-Regel anwenden. Das bringt eine leichte Senkung der Progression und wirkt sich bei hohen Einkommen überhaupt nicht mehr aus. Hinzu kommt ein Freibetrag von 45.000 EUR, sofern der Ex-Besitzer beim Verkauf das 55. Lebensjahr bereits vollendet hat oder dauernd berufsunfähig ist. Diese Vergünstigung muss beantragt werden und gilt pro Steuerzahler nur einmal im Leben.

In einem vom Bundesfinanzhof jetzt entschiedenen Fall ging es um die Frage, ob der Verbrauch dieses Freibetrages für Veräußerungsgewinne auch dann eintritt, wenn er einem selbstständigen in früheren Jahren zu Unrecht gewährt worden ist oder der Verkäufer ihn damals überhaupt nicht in Anspruch nehmen wollten. Nach dem Urteilstenor kommt der Abzug der Freibetrags nicht erneut in Betracht, wenn er im früheren Einkommensteuerbescheid nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, weil dieser beispielsweise schon verjährt ist oder das Finanzamt keine Änderung aufgrund der Bestandskraft vornehmen kann (Az. X R 2/09).

Hintergrund dieses Verbots ist, dass er für den Abzug des Freibetrags einmal im Leben überhaupt nicht auf die Rechtmäßigkeit der Gewährung ankommt. Maßgeblich ist nämlich, ob sich die Vergünstigung tatsächlich auf die Steuerfestsetzung ausgewirkt hatte oder nicht. Sofern das in früheren Jahren der Fall war, ist der Weg zum Freibetrag für die Zukunft verschlossen.

Das gilt auch dann, wenn er jetzt beispielsweise von einem gewerblichen Veräußerungsgewinn abgezogen werden soll und in der Vergangenheit bei den Einkünften aus selbständiger Arbeit im Zusammenhang mit der Beteiligung an einer Arztpraxis und damit für eine andere Einkunftsart berücksichtigt wurde. Denn nach Ansicht der Richter wird die Vergünstigung unabhängig von der Einkunftsart für den Landwirt, Unternehmer oder Freiberufler insgesamt nur einmal berücksichtigt.

Vor diesem Hintergrund sollten sich Selbstständige ganz genau überlegen, ob und wann sie den Freibetrag in Anspruch nehmen. Diese Gedanken sollten sie sich zumindest dann machen, wenn sie verschiedene Betriebe besitzen und schon den 55. Geburtstag gefeiert haben.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 197 von 243
« zurück 194 195 196 197 198 199 200 » weiter
Mo., 20. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... laut den Angaben des Lohnsteuerhilfeverbandes NVL von ca. 4 Mio Einsprüchen 70% (!) vom Fiskus anerkannt werden...
 

Social Bookmarks