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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Ansatz der Fahrkarten bei Park & Ride...

Datum: 14.10.2009 | Rubrik: Pendlerpauschale
Durch das Gesetz zur Fortführung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale können Berufstätige nunmehr wieder deutlich mehr bei der Steuer geltend machen. Dabei lassen sich nicht nur die Fahrten ab dem ersten Kilometer mit 30 Cent absetzen, sondern die Fahrkarten für Bus und Bahn wirken sich wieder steuermindernd aus, wenn der Ticketpreis über der Pauschale für die Strecke zur Arbeit liegt. Ist ein einzelner Fahrschein teurer als der entsprechend berechnete Pauschalbetrag, gibt es die übersteigende Differenz zusätzlich als Werbungskosten. Denn der Bundesfinanzhof (BFH) hatte bereits im Jahr 2005 erlaubt, einen tageweisen Abgleich zwischen dem Preis für Bus und Bahn und dem Pkw vorzunehmen (Az. VI R 40/04).

Jetzt hat der BFH dies sogar noch auf Fahrten erweitert, wenn ein Berufstätiger mit dem Auto von der Wohnung zum Bahnhof und von dort weiter mit dem Zug zur Arbeit fährt (Az. VI R 25/08). In solchen so genannten Park-and-ride-Fällen kann die Pauschale für den Pkw und die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel bei der Steuer abgesetzt werden. Die Richter begründen dies damit, dass bei der Ermittlung der Fahrkartenpreise nicht auf das gesamte Jahr, sondern auf den einzelnen Arbeitstag abgestellt wird. So kann er im Winter bei eisigen Straßen die Busfahrkarte und ansonsten die Pkw-Touren mit der Pauschale geltend machen.

Durch diese Regelung ist der Pendler auch nicht verpflichtet, sein Wahlrecht zwischen Pauschale und tatsächlichen Ticketkosten für beide zurückgelegten Teilstrecken nur einheitlich auszuüben. Er kann diese Option vielmehr für die beiden Teilstrecken mit PKW und mit öffentlichen Verkehrsmitteln getrennt ausnutzen.

Grundsätzlich ist für die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte die kürzeste Straßenverbindung maßgebend. Eine längere Strecke kann jedoch geltend gemacht werden, wenn dies verkehrsgünstiger ist, regelmäßig genutzt wird und der Arbeitnehmer den Betrieb trotz Umweg in der Regel schneller und pünktlicher erreicht. Die längere Strecke kann aber nur zugrunde gelegt werden, wenn Umwege auf der Straße und nicht mit Bahn oder Zug genommen werden. Insoweit muss der Pendler also seinen Ticketpreis der Pauschale gegenüberstellen, die er für die kürzeste Straßenverbindung berechnet hat. Unerheblich ist hingegen, ob die Fahrkarte ein paar Cent mehr kostet, weil der Zug einen Umweg nehmen muss.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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