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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Sofortige Meldepflicht beim Beitritt...

Datum: 29.01.2009 | Rubrik: Auslandsfonds
Treten Anleger einem geschlossenen Fonds jenseits der Grenze bei, müssen sie dies ihrem Wohnsitzfinanzamt innerhalb eines Monats melden. Ein aktueller Erlass der Oberfinanzdirektion Frankfurt weist darauf hin, dass Anleger ansonsten wegen unterlassener, nicht vollständiger oder nicht rechtzeitiger Meldungen eine Steuergefährdung und damit eine Ordnungswidrigkeit begehen. Daher wird der Sachverhalt per Aktenvermerk an die Bußgeld- und Strafsachenstelle weitergeleitet (Az. S 1300 A - 018). Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Diese gesetzliche Pflicht in der Abgabenordnung haben Sparer bislang kaum beachtet und Finanzbeamte sind diesem Vergehen nur selten nachgegangen. Das soll sich nun ändern.

Für diese Anzeige steht der Vordruck BZSt 2 zur Verfügung. Über dieses Formular sind nicht nur Angaben zum gerade gezeichneten Fonds zu machen, sondern die Summe der Einlagen aller zum Zeitpunkt der Meldung gehaltenen Beteiligungen aufzulisten. Dabei gibt es keine Mindestgrenzen, sodass selbst Kleinstbeteiligungen zwingend anzugeben sind. Diese Daten wandern an die Informationszentrale für steuerliche Auslandsbeziehungen, kurz IZA. Dieses spezialisierte Referat übermittelt den Finanzämtern und anderen Behörden bundesweit Hinweise über steuerlich relevante Auslandssachverhalte und sammelt zentral alle Unterlagen, die für die Tätigkeit der Steuerverwaltungen von Bedeutung sein können. Das reicht von Briefkasten- und Domizilgesellschaften über Steueroasen und Beziehungen mit Personen im Ausland bis hin zur Fondsbeteiligung.

Damit die einzelnen Finanzämter schnell recherchieren können, besteht Zugang über Internet und zahlreiche externe Datenbanken. Neben dem möglichen Bußgeld bei Nichtmeldung riskiert der Fondssparer auch noch, dass er künftig bei seiner alljährlichen Steuererklärung genauer unter die Lupe genommen wird. Auffällig ist es für viele Finanzbeamte ohnehin, wenn jemand in fernen Ländern statt bei der Hausbank investiert. Unterlässt er nun auch noch seine monatliche Meldepflicht, ist das verdächtig.

Vom Beitritt erfährt das deutsche Finanzamt ohnehin. Es fordert nämlich auch von Auslandsfonds eine Steuererklärung an, obwohl die selbst gar nicht steuerpflichtig sind. Sie müssen ihre Gewinnermittlung nach deutschem Recht erstellen und dann als Feststellungserklärung einreichen. Dort ist auch zu vermerken, welcher Anleger mit welcher Quote beteiligt ist. Spätestens ab diesem Zeitpunkt bemerken die Beamten, wer damals nicht gemeldet hat.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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