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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuerliche Verbesserung gilt erst ab 2009...

Datum: 07.10.2009 | Rubrik: Handwerkerleistungen
Finanzämter weisen jetzt Einsprüche als unbegründet zurück, mit denen Steuerzahler den von 600 auf 1.200 Euro angestiegenen Förderhöchstbetrag für Handwerkerleistungen bereits für 2008 geltend gemacht haben. Das ergibt sich aus einer aktuellen Verfügung der Oberfinanzdirektion Koblenz. Die unzähligen Einsprüche resultieren aus Meinungsäußerungen und Presseberichten, wonach die Anhebung des Förderhöchstbetrags bei den haushaltsnahen Dienstleistungen aufgrund einer Gesetzespanne bereits ab 2008 Anwendung finden soll.

Die Verbesserung für Instandhaltung- und Modernisierungsmaßnahmen wurde durch das Konjunkturpaket I (Maßnahmenpaket Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung) eingeführt, wodurch der Steuerbonus auf 20 Prozent von 6.000 Euro verdoppelt wurde. Das Gesetz galt grundsätzlich am Tag nach seiner Verkündung und war tatsächlich am 22. Dezember 2008 in Kraft getreten. Allerdings wird hierbei verkannt, dass die neue Fassung über eine besondere Anwendungsvorschrift erstmals bei Aufwendungen anzuwenden ist, die ab 2009 unbar gegen Rechnung bezahlt und deren zugrunde liegende Leistungen nach 2008 erbracht worden sind (Az. S 2296b A - St 32 3). Insoweit ist die Auslegung eindeutig und entspricht auch dem in den Gesetzesbegründungen dokumentierten Willen des Gesetzgebers. Die Berücksichtigung des erhöhten Höchstbetrages von 1.200 Euro schon für 2008 kommt daher nicht in Betracht.

Tipp: Haushaltsnahe Dienstleistungen sind auch absetzbar, wenn der Handwerker an Zweit- oder Ferienwohnungen innerhalb der EU sowie in Norwegen, Island oder Liechtenstein aktiv wird. Das betrifft beispielsweise die Finca auf Mallorca oder das Urlaubsdomizil in der Toskana.

Haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich auch in einem anderen Bereich deutlich besser von der Einkommensteuerschuld abziehen. Diese Einführung war nicht umstritten, weil dies über das Familienleistungsgesetz und somit ein anders Paket erfolgt war. Hierüber lassen sich haushaltsnahe Dienstleistungen ab 2009 mit 20 Prozent der Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und Dienst- sowie Pflege- und Betreuungsleistungen mit höchstens 4.000 Euro im Jahr absetzen.

Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass die vorherige Regelung entfallen ist, wonach Aufwendungen für jeden Kalendermonat, in dem die Voraussetzungen für den Abzug dem Grunde nach nicht vorgelegen haben, um ein Zwölftel zu vermindern sind. Darüber hinaus absetzbar sind 20 Prozent der Aufwendungen für einen Mini-Job bei haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen, allerdings höchstens 510 Euro im Jahr.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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