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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Berechnung darf vom Gesamtobjekt erfolgen...

Datum: 28.01.2009 | Rubrik: Grunderwerbsteuer
Die Erhebung von Grunderwerbsteuer auf eine noch zu erbringende Bauleistung beim Erwerb eines unbebauten Grundstücks ist zulässig. Diese hoch umstrittene Frage hat jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden (Az. C - 156/08). Damit hat sich die Hoffnung von Bauherren zerstreut, nur Abgaben auf den nackten Grund und Boden zahlen zu müssen. Denn ihre bisherigen Grunderwerbsteuerbescheide waren hinsichtlich des beim EuGH anhängigen Verfahrens bislang nur vorläufig festgesetzt worden. Da diese Zweifel nun beseitigt sind, können die Bescheide jetzt endgültig und ohne Erstattung ergehen.

Die Erhebung von Grunderwerbsteuer auf künftige Bauleistungen durch die Einbeziehung in die Bemessungsgrundlage beim Erwerb eines noch unbebauten Grundstücks verstößt nach Ansicht der Richter aus Luxemburg aber nicht gegen EU-Recht, auch wenn diese Bauleistungen zugleich der Umsatzsteuer unterliegen. Deutschland ist nämlich nach keiner EU-Richtlinie daran gehindert, beim Erwerb eines noch unbebauten Grundstücks künftige Bauleistungen in die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer einzubeziehen und somit einen Vorgang zusätzlich mit weiteren Steuern zu belegen.

Der EuGH-Beschluss belastet Bauherren enorm. Denn die Finanzämter erfassen verstärkt den Wert von Grund und Boden plus des errichteten Gebäudes. Damit hat sich die Bemessungsgrundlage deutlich verbreitert. Ausgehend von einer verschärften Rechtsprechung durch den Bundesfinanzhof gibt es grundsätzlich einen sachlichen Zusammenhang zwischen Grundstückskauf und Hausbau, auch wenn getrennte Verträge abgeschlossen wurden oder die Hausplanung inhaltlich maßgebend vom Erwerber beeinflusst ist.

Daher fällt die Grunderwerbsteuer immer öfters auf das Gesamtwerk an. Das sind dann neben Grundstücks- und Gebäudepreis anfallende Nebenkosten wie etwa vom Makler, für Sonderwünsche, der kapitalisierte Zins aus vorzeitigen Kaufpreiszahlungen sowie Erschließungskosten. Eine getrennte Behandlung und damit Steuer nur auf den Grund und Boden kommt nur noch in Betracht, wenn der Neubesitzer selbst nach einer passenden Baufirma Ausschau hält und hierbei keine Verbindung zum Verkäufer des Grundstücks nutzt.

Hinweis: Die einzelnen Bundesländer dürfen den Tarif jetzt durch die Föderalismusreform selbst bestimmen. Berlin hatte dies bereits zum 1.1.2007 genutzt, um den seit 1998 bundeseinheitlichen Satz von 3,5 auf 4,5 Prozent anzuheben. Mit Hamburg ist seit dem 1.1.2009 mit ebenfalls 4,5 Prozent ein weiterer Stadtstaat hinzugekommen. Weitere Bundesländer werden vermutlich noch folgen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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