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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kann durch Einbringung eines Grundstücks in beherrschte GmbH begründet werden...

Datum: 10.09.2009 | Rubrik: Grundstück
Die Einbringung eines Grundstücks in eine vom Steuerpflichtigen beherrschte GmbH vor Fertigstellung des Gebäudes kann bei der Beurteilung, ob ein gewerblicher Grundstückshandel vorliegt, ein Anhaltspunkt für das Vorliegen einer unbedingten Veräußerungsabsicht sein. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden.

Der Kläger hat einen Miteigentumsanteil an einer Wohnung erworben. Kurz darauf begann er, die Wohnung sowohl baulich als auch rechtlich in fünf Wohnungen zu teilen. Den Miteigentumsanteil an der noch ungeteilten Wohnung brachte er vor Fertigstellung der Umbaumaßnahmen in eine von ihm zu 100 Prozent beherrschte GmbH ein. Die GmbH übernahm vom Kläger dessen Verbindlichkeiten aus Anschaffungs- und Herstellungskosten, gewährte ihm weitere GmbH-Anteile und räumte ihm eine Darlehensforderung ein. In den fünf Jahren nach der Einbringung und Aufteilung veräußerte die GmbH alle Wohnungen. Das Finanzamt wertete die Einbringung als steuerpflichtige Veräußerung des Grundstücks im Rahmen eines gewerblichen Grundstückshandels. Das Finanzgericht (FG) gab dagegen dem Kläger Recht.

Der BFH hat das Urteil des FG aufgehoben und die Sache zurückverwiesen. Die Richter meinen, dass die Umstände des Streitfalls dafür sprächen, dass der Kläger von Anfang an beabsichtigt habe, die erworbene Wohnung zu teilen, um anschließend die neu entstandenen Wohnungen zu veräußern. Das Grundstück habe deshalb ab dem Erwerb zum Umlaufvermögen eines gewerblichen Grundstückshandels gehört und sei im Wege der Einbringung an die beherrschte GmbH veräußert worden. Das FG müsse jetzt noch die Höhe des letztlich steuerpflichtigen Gewerbeertrags bestimmen. Deswegen sei die Sache an es zurückverwiesen worden.

Bundesfinanzhof, Urteil vom 24.06.2009, X R 36/06
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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