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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Geldzufluss entscheidet über Steuerpflicht...

Datum: 04.09.2009 | Rubrik: Immobilien
Der Verkauf eines privaten Mietwohngrundstücks löst ein steuerpflichtiges Spekulationsgeschäft aus, wenn der Besitzer das Haus zuvor innerhalb von zehn Jahren gekauft hatte. Diese Spekulationsfrist hat auch 2009 weiterhin Bestand, da nur Börsengeschäfte unabhängig von der Haltedauer nunmehr der Abgeltungsteuer unterliegen. Dabei erfolgt die Besteuerung von Gewinnen aus einem privaten Veräußerungsgeschäft erst in dem Jahr, in dem der Verkäufer den Zahlungseingang verbuchen kann. Daher greift das Finanzamt noch nicht zu, wenn der Kaufvertrag beim Notar geschlossen wurde.

Diese Regel gilt auch, wenn die Zahlung in Raten oder als Rente fließt. Hier kann erst dann ein steuerpflichtiger Gewinn entstehen, wenn die Rate oder der Ertragsanteil der Rente schon so lange gezahlt wird, dass die Summe den Buchwert (Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibungen bis zum Verkauf) der verkauften Immobilie übersteigt.

In einem aktuell vom Finanzgericht Hamburg entschiedenen Fall ging es um die Frage, wie diese Regelung auszulegen ist, wenn der Kaufpreis im alten Jahr auf einem Notaranderkonto landet und erst nach Silvester an den Ex-Besitzer fließt. Nach Ansicht der Richter darf das Finanzamt den Gewinn erst im Folgejahr erfassen (Az. 2 K 231/08). Denn maßgebend ist der Zuflusstag. Wirtschaftlich betrachtet kann der Verkäufer erst dann etwas versteuern, wenn er über die Geldmittel tatsächlich verfügen kann. Solange das Guthaben noch beim Notar schlummert, hat der Verkäufer noch keine Verfügungsgewalt über das Geld. Diese erhält er erst durch die anschließende Überweisung auf ein eigenes Konto.

Bei der Abwicklung eines Grundstückskaufvertrags ist es nicht unüblich, die Hinterlegung beim Notar zu vereinbaren. Dies dient in der Praxis zur Sicherung der ordnungsgemäßen Erfüllung der von beiden Parteien mit dem Geschäft übernommenen Vertragspflichten. Der Sinn der Überweisung auf das Notaranderkonto liegt nun darin, dass der Käufer die Dispositionsmacht über den Kaufpreis noch nicht vollständig verliert und der Verkäufer sie noch nicht erhält. Die Mittel schweben also im übertragenen Sinne erst einmal in einem luftleeren Raum. Somit handelt der Notar in diesem Fall nicht als Treuhänder für den einen oder anderen Teil und der der Zufluss des Kaufpreises beim Veräußerer ist erst mit der Auszahlungsreife gegeben.

Solche Grundstücksgeschäfte rund um den Jahreswechsel sind eher die Ausnahme als die Regel. Damit es über die Feiertage zu einem Umschreiben im Grundbuch kommt, soll das Geld zwischen Weihnachten und Neujahr erst einmal beim Notar geparkt werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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