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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Aktienverkauf kann erst später zählen...

Datum: 26.01.2009 | Rubrik: Steuerpflicht
Werden Aktienpakete privat anstatt über die Börse verkauft, tritt die Steuerpflicht nicht immer sofort mit dem Geschäftsabschluss ein. Nach dem aktuellen Urteil vom Bundesfinanzhof verschiebt sich der Termin nämlich, wenn der exakte Kaufpreis erst durch ein anschließend noch zu erstellendes Wertgutachten ermittelt werden soll und es zuvor hierauf nur eine Abschlagszahlung gibt. Dann erfolgt die Besitzübertragung erst mit der vollständigen Zahlung des exakten Kaufpreises. Denn bis dahin trägt der bisherige Eigentümer das Risiko einer Wertminderung, so die Richter (Az. IX R 71/06).

Damit wirkt sich ein realisierter Gewinn oder Verlust erst in einem späteren Steuerjahr aus, selbst wenn der Anspruch auf Herausgabe der Anteile vorzeitig abgetreten worden ist. Dieser Tenor kann für Besitzer von Anteilen an einer GmbH oder AG böse Folgen haben. Wird beispielsweise ein solches Geschäft noch gezielt vor dem Jahresende abgeschlossen, um mit dem realisierten Verlust die Steuerlast zu drücken, gelingt das nicht. Umgekehrt ist der Effekt, wenn der Gewinn vorgezogen werden soll, weil das Einkommen und damit auch die Steuerprogression im Verkaufsjahr besonders gering ausfallen.

Sofern eine Privatperson zu mindestens mit einem Prozent an einer Kapitalgesellschaft beteiligt ist, sind Verkäufe auch außerhalb der Spekulationsfrist steuerpflichtig. Hierbei handelt es sich steuerlich um eine so genannte wesentliche Beteiligung. Hierfür gibt es die Sondervorschrift des Paragraf 17 Einkommensteuergesetz, wonach gewerbliche Einkünfte vorliegen, die ab 2009 auch nicht der Abgeltungsteuer unterliegen. Dabei bleibt der Gewinn derzeit zu 50 und ab 2009 zu 40 Prozent steuerfrei und der Rest unterliegt der individuellen Progression des Gesellschafters. Es kann sich also lohnen, beispielsweise einen GmbH-Anteil noch dieses Jahr zu verkaufen, um die um zehn Prozent höhere Steuerfreiheit auszunutzen.

Im Gegenzug mindern realisierte Verluste mit einer solchen wesentlichen Beteiligung auch das übrige Einkommen, selbst wenn die einjährige Spekulationsfrist schon längst abgelaufen ist. Das Minus zählt derzeit mit 50 und ab 2009 dann mit 60 Prozent. Hier ist es also günstiger, mit dem Geschäft erst das neue Jahr abzuwarten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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