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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bonus in Freizeit statt Geld genommen...

Datum: 26.08.2009 | Rubrik: Werbungskosten
Lässt sich ein Angestellter seinen Bonus in Freizeit ausbezahlen um für die Steuerberaterprüfung zu lernen, so kann er keine Werbungskosten in Höhe des Geldbetrags, der seinem Bonus entspricht geltend machen. Dies hat das Finanzgericht München entschieden.

Der Angestellte hatte aus einem betrieblichen Bonussystem einen Bonusanspruch in Höhe von knapp 5.000 Euro erworben. Diesen Bonus konnte er entweder in Form von Freizeit oder als Geldbetrag in Anspruch nehmen. Da sich der Angestellte auf die Steuerberaterprüfung vorbereiten wollte, entschied er sich für die Freizeit. In seiner Steuererklärung machte er den entsprechenden Geldbetrag als "Zahlung an den Arbeitgeber für Freistellung" bei den Werbungskosten geltend.

Das Finanzamt erkannte diese Werbungskosten nicht an. Begründung: Hier liegt keine Vermögensminderung vor, sondern nur ein Verzicht auf Einnahmen.

Die Finanzrichter schlossen sich der Auffassung des Finanzamts an: Voraussetzung für den Abzug von Werbungskosten sei eine beruflich bedingte Vermögensminderung. Diese liege hier nicht vor, da das Bonussystem die Auswahl zwischen Geldzahlung und Freizeitausgleich ohnehin vorsah. Der Angestellte hat also nicht auf eine Geldforderung verzichtet, sondern lediglich sein Wahlrecht ausgeübt

FG München, Urteil vom 11.2.2009, Az. 8 K 808/07; Revision wurde nicht zugelassen
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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