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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Ertragseinbußen rechtfertigen keine gesonderte Abschreibung...

Datum: 21.08.2009 | Rubrik: Mieteinkünfte
Ein Hausbesitzer kann keine Gebäudeabschreibung wegen außergewöhnlicher wirtschaftlicher Abnutzung geltend machen, selbst wenn die Mieterträge signifikant einbrechen. Nach einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Schleswig-Holstein kommt ein solcher Steuerabzugsposten nicht in Betracht, solange die Grundstücke trotz der Einnahmeverluste in ihrer Nutzung voll funktionsfähig sind und objektiv weiterhin zur Erzielung positiver Einkünfte geeignet bleiben. Denn der Ansatz einer solchen AfA setzt voraus, dass die Immobilie in ihrer wirtschaftlichen Nutzungsfähigkeit beeinträchtigt ist (Az. 1 K 61/08). Im zugrunde liegenden Fall hatten sich die Einnahmen über die Jahre um rund ein Drittel reduziert, die Wohnungen waren aber voll vermietet.

Eine Gebäudeabschreibung wegen außergewöhnlicher wirtschaftlicher Abnutzung setzt voraus, dass etwas besonders Negatives passiert ist. Denn der übliche Wertverzehr einer Immobilie wird vom Finanzamt bereits durch die normale Abschreibung über die Nutzungsdauer von meist 50 Jahren berücksichtigt. Ist der Zeitraum kürzer, darf das Haus schneller abgeschrieben werden. Also müssen darüber hinaus noch zusätzliche außergewöhnliche Umstände oder Einwirkungen entstanden sein, die über eine besondere Abschreibung zu berücksichtigen sind.

Dabei muss es sich um ein aus dem üblichen Rahmen fallendes Ereignis handeln. Hierdurch muss die Nutzungsfähigkeit einer Immobilie so beeinträchtigt worden sein, dass sie sich nur noch vermindert oder gar nicht mehr weiter vermieten lässt. Denkbar ist hier etwa ein Einsturz oder der unbewohnbare Anbau. Ein solcher Fall liegt aber nicht vor, wenn sämtlichen Wohnungen weiterhin vermietet sind. Selbst wenn der Mietertrag im Laufe der Jahre oder etwa aktuell durch die Finanz- und Wirtschaftskrise signifikant zurückgeht, ergibt sich hieraus noch keine Beeinträchtigung der Nutzungsfähigkeit. Das Ergebnis spiegelt sich lediglich in der Höhe des Jahresertrags wider.

Eine deutliche Ertragsminderung sorgt in erster Linie dafür, dass sich der Verkaufspreis eines Grundstücks reduziert. Dieser Umstand hat aber nichts mit der Erzielung von steuerpflichtigen Mieteinkünften zu tun. Die bestehen nämlich unabhängig davon weiter, wie der Immobilienmarkt diese Nutzungsmöglichkeit bewertet. Daher kommt keine Sonder-Abschreibung in Betracht, so lange das Haus zur Nutzung wirtschaftlich sinnvoll herangezogen werden kann.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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