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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Onlineabgabe ist verpflichtend...

Datum: 20.08.2009 | Rubrik: Umsatzsteuervoranmeldung
Unternehmer sind bereits seit 2005 verpflichtet, ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck auf elektronischem Weg nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung zu übermitteln. Verfügt der Unternehmer über einen internetfähigen Computer, kann er seine Erklärung nicht in Papierform einreichen. Denn die Übermittlung der Daten im ELSTER-Verfahren ist nach dem Urteil vom Finanzgericht Niedersachsen nicht manipulationsanfälliger als das papiergebundene System (Az. 5 K 303/08).

Zwar kann das Finanzamt auf Antrag zur Vermeidung von Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichten. Solche Härtefälle liegen insbesondere dann vor, wenn der Betrieb nicht über die technischen Voraussetzungen verfügt. Denn es gibt keine Pflicht des Unternehmers, sich extra nur für die Abgabe der Erklärungen auf elektronischem Wege Hardware und Software anschaffen zu müssen. Doch diese Ausnahmeregelung gilt gerade nicht, wenn ein Unternehmer über die technische Ausstattung zur elektronischen Übermittlung der steuerlichen Daten verfügt, indem er Internet und PC nutzen kann. Der zeitliche Mehraufwand besteht lediglich in der bloßen Übertragung einzelner Zahlen aus der Buchführung in das ELSTER-Voranmeldungsformular. Nach Auffassung der Richter wäre auch bei der Abgabe der Voranmeldung in Papierform eine Übertragung dieser Zahlen auf den herkömmlichen Vordruck nötig.

Ein Unternehmer kann auch nicht das Argument der stärkeren Manipulationsmöglichkeit bei der Steueranmeldung über das ELSTER-Verfahren anbringen. Zwar wird in dem Voranmeldungsverfahren die Steuernummer als Authentifizierung elektronisch mit übertragen und die verwendeten IP-Adressen werden über einen mehrmonatigen Zeitraum gespeichert. Dadurch kann bei einer vorsätzlich falschen Übermittlung die IP-Adresse des Absenders ermittelt und nachverfolgt werden. Eine Unterdrückung der IP-Adresse ist zwar durch Anonymisierungssoftware oder die Nutzung öffentlicher Zugänge in Internet-Cafés möglich. Praxisrelevante Fälle des Missbrauchs über den eigenen Computer sind im Zusammenhang mit dem ESTER-Verfahren allerdings bislang nicht bekannt. Vor diesem Hintergrund kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Online-Übermittlung für falsche Anmeldungen anfälliger ist als die papiergebundene Form.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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