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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neue Verpflichtungen drohen für Anleger und Selbstständige...

Datum: 13.08.2009 | Rubrik: Steueroasen
Am 31. Juli 2009 war das Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz offiziell verkündet worden, sodass es nunmehr in Kraft tritt. Hinzu kommt eine vom Bundeskabinett am 5. August 2009 beschlossene Verordnung, wie die neuen Verpflichtungen auszusehen haben, wenn Sparer und Unternehmen Bank- oder Geschäftsbeziehungen zu Steueroasen unterhalten.

Sofern ein Land auf die so genannte schwarze Liste gesetzt wird, sind Betriebsausgaben oder Werbungskosten nur von der Steuer absetzbar, wenn besondere Nachweispflichten erfüllt werden. Hierzu gehören beispielsweise Aufzeichnungen über Art und Umfang der Geschäftsbeziehungen, Verträge und Vereinbarungen sowie die gewählten Geschäftsstrategien. Bei Bankkonten in nicht nach OECD-Standard kooperierenden Staaten und Gebieten muss der Anleger dem deutschen Fiskus erlauben, Auskünfte jenseits der Grenze in seinem Namen einzuholen.

Das Finanzamt kann dann auch die Entlastung von Kapitalertragsteuer, die Vorteile der Abgeltungsteuer oder die Steuerbefreiung für Dividenden aus diesen Ländern ablehnen. Zudem droht eine Schätzung der Auslandseinkünfte, wenn Steuerzahler ihren Mitwirkungspflichten nicht nachkommen. Das kann teuer werden, denn die Beamten gehen dann davon aus, dass unversteuertes Einkommen aus den unkooperativen Ländern vereinnahmt wird.

Allerdings ist von diesem neuen Einschnitt nicht jeder betroffen, denn es gibt zwei wesentliche Ausnahmen:
  • Da sich alle ins Visier geratenen Steueroasen zu Auskünften bereit erklärt haben, kommt aktuell kein Land auf die schwarze Liste.
  • Aufzeichnungen müssen über eine Bagatellregelung nicht geführt werden, wenn die gezahlten Entgelte 10.000 Euro je Person und Jahr nicht überschreiten.
Wer künftig auf die schwarze Liste kommt, wird in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums veröffentlicht. Voraussetzung hierfür ist, dass sich die Staaten und Gebiete trotz diplomatischer Aufforderungen weiterhin weigern, Auskünfte in Steuersachen zu erteilen und einen dem OECD-Standard entsprechenden Auskunftsverkehr zu vereinbaren. Der Entschluss kommt von der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrats, im Einvernehmen mit dem Außen- und Wirtschaftsministerium sowie mit Zustimmung der Finanzbehörden der Länder.

Insoweit wird es hier keine Überraschungen geben. Lange vor dem offiziellen Schreiben wird bekannt sein, welche Steueroasen tatsächlich bedroht sind. Die Verpflichtungen gelten erst, wenn das Schreiben offiziell im Bundessteuerblatt veröffentlicht worden ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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