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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Ermäßigte statt volle Umsatzsteuer bringt Erstattung...

Datum: 11.08.2009 | Rubrik: Eigenheim
Arbeiten rund um den häuslichen Trinkwasseranschluss unterliegen nur dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben statt dem regulären von 19 Prozent. Für Hausbesitzer und Mieter führt das zu einer Erstattung von zuviel bezahlter Umsatzsteuer, sofern sie nicht selbst als Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt sind. Es kommt dann zu einer echten Kostenentlastung. Das betrifft generell alle Maßnahmen, bei denen zwischen Mitte 2000 und 2009 der Wasseranschluss neu installiert, repariert, verändert oder ausgewechselt wurde.

Hintergrund dieser erfreulichen Entlastung sind zwei Urteile des Bundesfinanzhofs vom Oktober 2008 (Az. V R 61/03 und V R 27/06) , wonach der ermäßigte Umsatzsteuersatz nicht nur für die Lieferung von Wasser, sondern darüber hinaus auch für das Legen der Wasserleitung sowie auch Reparatur-, Wartungs- und ähnliche Leistungen an den Hausanschlüssen gilt. Anspruch auf Tarifermäßigung gibt es allerdings nur, wenn der Wasserversorger oder ein vom ihm beauftragtes Handwerksunternehmen die Leistung erbracht hat. Reparaturen in Eigenregie durch den Hausbesitzer unterliegen hingegen nicht dem ermäßigten Steuersatz.

Die Finanzverwaltung wendet diese günstige Rechtsprechung jetzt an. Das Bayerische Landesamt für Steuern weist in einem aktuellen Erlass darauf hin, wie die Kunden an ihr Geld kommen und die Unternehmer in der Praxis vorzugehen haben (Az. S 7221.1.1-1/16 St 34). Wer sich die Differenz bei der Umsatzsteuer zurückholen möchte, muss sich an seinen Versorger oder den Handwerker wenden und eine korrigierte Rechnung verlangen. Dann kommt es zur Rückerstattung.

Beim privaten Verbraucher führt das zu einer effektiven Kostenentlastung, da sie sich die Vorsteuer nicht vom Finanzamt erstatten lassen können. Das gelingt sogar in längst verjährten Steuerfällen, also auch für alte Rechnungen aus 2000. Das kann sich lohnen, wie nachfolgendes Beispiel zeigt.

Eine Maßnahme im Jahr 2005 kostete 10.000 Euro netto plus 1.600 Euro Umsatzsteuer. Wird nun die Rechnung berichtigt, beträgt der Nettopreis (11.600 x 100 / 107) 10.841 Euro. Hierauf beläuft sich die Umsatzsteuer von sieben Prozent, was 759 Euro ausmacht. Die Differenz zwischen 1.600 und 759 Euro bekommt der Kunde zurück, was eine Erstattung von 841 Euro ausmacht. Sofern die Maßnahme in späteren Jahren mit 19 Prozent abgerechnet worden war, fällt die Rückzahlung sogar noch höher aus.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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