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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Übertrag ist bei fristgemäßer Bauplanung möglich...

Datum: 06.08.2009 | Rubrik: Steuerfreie Rücklage
Grundsätzlich sind Gewinne aus der Veräußerung betrieblicher Wirtschaftsgüter bei bilanzierenden Gewerbetreibenden im Jahr der Veräußerung zu versteuern. Die realisierten stillen Reserven können aber abweichend hiervon erst einmal unbelastet bleiben. Denn es gibt die Möglichkeit, durch Bildung einer gewinnmindernden Rücklage und Übertragung dieses Postens auf Ersatzwirtschaftsgüter die Besteuerung hinauszuschieben. Diese so genannte 6b-Rücklage ist bei verkauften Wirtschaftsgütern zulässig, die zuvor mindestens sechs Jahre im Betriebsvermögen waren. Die hierfür benötigten Ersatzwirtschaftsgüter sind innerhalb einer Frist von vier Jahren anzuschaffen oder herzustellen. Wird also beispielsweise ein Grundstücksbestand zum 1. Juli 2009 mit Gewinn veräußert, kann die Rücklage auf ein bis Silvester 2013 fertig gestelltes Gebäude übertragen werden.

Über eine Ausnahmeregel verlängert sich die Frist von vier auf sechs Jahre bei neu hergestellten Gebäuden, wenn mit ihrer Herstellung vor dem Schluss des vierten Wirtschaftsjahres begonnen worden ist und die Fertigstellung in den folgenden 24 Monaten erfolgt.

Dieser terminliche Aufschub kann nach dem Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen auch dann bereits genutzt werden, wenn erst kurz vor Ablauf der vier Jahre ein konkretes Investitionsvorhaben beabsichtigt ist (Az. 4 K 10/07). Daher kommt es nicht auf den Beginn der Bauarbeiten, sondern lediglich auf die vorherige Einreichung des Bauantrags an. Wird das Vorhaben dann aufgrund dieses Antrags später tatsächlich innerhalb der Sechsjahresfrist durchgeführt, kann die Rücklage wirksam übertragen werden. Ausreichend zur Rettung der Rücklage ist also, noch kurz vor Fristablauf einen Bauantrag zu stellen.

Nach Ansicht der Richter reichen nämlich ernsthaft begonnene und später umgesetzte Planungsarbeiten aus, weil sie als Beginn der Herstellung anzusehen sind. Denn Planung und Errichtung des Bauwerks bilden einen einheitlichen Vorgang und sind für die Verlängerung der Übertragungsfrist zu berücksichtigen. Unerheblich ist, wenn das fertige Werk anschließend von den Plänen abweicht. Entscheidend ist vielmehr, dass die Vorbereitung für die eigentliche Bauausführung anschließend im Wesentlichen umgesetzt und innerhalb von sechs Jahren fertiggestellt wird. Klappt das allerdings nicht, ist die Rücklage gewinnerhöhend aufzulösen. Dabei erfolgt eine Verzinsung von nicht abgezogenen Rücklagenbeträgen.

Gewinne aus der Veräußerung können über eine 6b-Rücklage auf Ersatzwirtschaftsgüter übertragen werden, die innerhalb von vier Jahren angeschafft oder hergestellt werden. Die Frist verlängert sich bei neu hergestellten Gebäuden auf sechs Jahre, wenn mit ihrer Herstellung vor Ende des vierten Jahres begonnen wird. Ansonsten ist die Rücklage gewinnerhöhend aufzulösen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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