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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kein Kilometergeld bei Rufbereitschaft...

Datum: 05.08.2009 | Rubrik: Entfernungspauschale
Muss ein Arzt außerhalb seiner regulären Dienstzeiten ins Krankenhaus fahren, um seiner Rufbereitschaft nachzukommen, kann er hierfür die Entfernungspauschale nicht zusätzlich als Werbungskosten geltend machen. Das gilt nach dem Urteil vom Finanzgericht Baden-Württemberg immer dann, wenn er am gleichen Tag bereits zum normalen Dienst gependelt war und hierfür das Kilometergeld bei der Steuer absetzen kann (Az. 6 K 2319/07). Denn nach dem Gesetzeswortlaut ist die Entfernungspauschale für jeden Tag nur einmal anzusetzen und darüber hinaus gehende Strecken wegen eines zusätzlichen geplanten oder unerwarteten Arbeitseinsatzes werden steuerlich nicht berücksichtigt.

Nach dem Willen des Gesetzgebers sind auch solche Fälle in dieses einschränkende Regelung einzubeziehen, bei denen nach der Eigenart der geschuldeten Arbeit typischerweise mehrere Fahrten täglich zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte anfallen können. Denn die Pauschale will eine vereinfachende Lösung für alle Berufspendler erreichen, indem die 30 Cent pro Kilometer für jeden Tag gewährt werden, an dem die Arbeitsstätte aufgesucht wird. Das gilt unabhängig von der Entfernung zur Wohnung, wie oft die Strecke zurückgelegt wird, welches Verkehrsmittel dabei benutzt wird und welche Kosten tatsächlich angefallen sind.

Zwar gab es bis zum Jahr 2000 eine Ausnahmeregelung für Fahrten, die durch einen zusätzlichen Arbeitseinsatz außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit oder durch eine Arbeitszeitunterbrechung von mindestens vier Stunden veranlasst waren. Diese Vorschrift wurde mit der Begründung gestrichen, dies diene der Vereinfachung. Damit muss nämlich seit 2001 grundsätzlich nur noch die Entfernung zwischen Wohnung und Büro und die Anzahl der Arbeitstage festgestellt werden. Dadurch entfällt für den Berufstätigen die Erfordernis, seine Aufwendungen zu belegen und für das Finanzamt die Überprüfung. Damit ist verbunden, dass einzelne Werktätige durch die Regelung begünstigt und andere benachteiligt werden. Das ist aber bei einer Pauschalregelung hinnehmbar, weil ansonsten alles nachgewiesen werden müsste.

Die Entfernungspauschale kann durch ihre abgeltende Typisierung nicht auf die Besonderheiten des jeweiligen individuellen Sachverhalts eingehen, sondern lediglich einen typischer Sachverhalt der Besteuerung zugrunde legen. Damit entfallen Probleme tatsächlicher und rechtlicher Art, die bei individueller Betrachtung zu lösen wären.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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