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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gemeinsame Nutzung ist steuerschädlich...

Datum: 04.08.2009 | Rubrik: Arbeitszimmer
Benötigen Eheleute die Büroräume im gemeinschaftlichen Einfamilienhaus gemeinsam, kann jeder der beiden Gatten nach seinem Anteil am Haus die Gebäudeabschreibung sowie laufenden Aufwendungen wie Schuldzinsen, Grundsteuer, Versicherungsbeiträge, Energie- oder Reparaturkosten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten geltend machen. Ist nun aber einer der Partner beispielsweise Lehrer, kann er seinen anteiligen Aufwand steuerlich nicht mehr geltend machen. Denn das gelingt seit 2007 nur noch, wenn sich der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit im häuslichen Arbeitszimmer befindet.

Das hat nun nach dem Urteil vom Finanzgericht Köln die negative Konsequenz, dass beim Finanzamt die Hälfte der Kosten für das heimische Büro verpufft, wenn etwa der andere Gatte fast ausschließlich von zu Hause aus arbeitet (Az. 10 K 82/09). Würde dieser Partner das Arbeitszimmer alleine nutzen, könnte er hingegen alles geltend machen.

Diese beruht auf der Tatsache, dass bei Ehegatten-Immobilien grundsätzlich davon auszugehen ist, dass jeder von ihnen die Baukosten entsprechend seinem Miteigentumsanteil getragen hat. Sind die finanziellen Beiträge der Eheleute unterschiedlich hoch, dann wird das Mehr dem Partner mit der Folge zugewendet, dass jeder von ihnen so anzusehen ist, als habe er die seinem Anteil entsprechenden Aufwendungen selbst getragen. Ein Ausgleichsanspruch wegen finanzieller Mehrleistungen des einen Teils kommt dann grundsätzlich nicht in Betracht. Denn Eheleute bringen durch den Erwerb von Miteigentum je zur Hälfte in aller Regel zum Ausdruck, es solle so angesehen werden, wie wenn jeder gleichviel zu den Kosten beigetragen habe.

Nutzt jetzt ein Miteigentümer das Arbeitszimmer alleine, dann ist davon auszugehen, dass er Anschaffungs- oder Herstellungskosten aufgewendet hat, um diesen Raum insgesamt zu nutzen. In diesem Fall wird der dem anderen Miteigentümer gehörende Anteil grundsätzlich nicht wechselseitig angemietet und vermietet. Sein Nutzungsrecht bezieht sich einkommensteuerrechtlich auf den ganzen Raum. Eine solch günstige Fallkonstellation liegt jedoch gerade nicht vor, wenn das Büro von beiden Partnern genutzt wird.

In der Praxis bedeutet dies in Hinblick auf die ungünstige Steuerregelung, dass der eine Partner ohne steuerlich akzeptiertes Arbeitszimmer diesen Raum nicht mehr nutzt. Das verdoppelt dann sofort das Abzugspotential des anderen Gatten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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