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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bargeldgutschein bringt keine Steuerfreiheit...

Datum: 31.07.2009 | Rubrik: Sachbezug
Überlässt ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Gutscheine mit einem konkreten Wertausweis, liegen im Zeitpunkt der Übergabe Lohneinnahmen in Form von Geld vor, sodass eine Privilegierung für Sachbezüge ausscheidet. Der Tenor dieses aktuellen Urteils vom Finanzgericht München zeigt Betrieben und Belegschaft, wie man nicht vorgehen sollte (Az. 8 K 3213/07). Denn hierdurch wird eine monatliche Freigrenze von 44 Euro verschenkt, die im Jahr Einnahmen von bis zu 528 Euro komplett steuerfrei stellen kann. Für Geldgeschenke gewährt der Fiskus dieses Privileg aber nicht, sodass ab dem ersten Euro Lohnsteuer anfällt.

Im zugrunde liegenden Fall schenkte der Chef seinen Mitarbeitern zum Geburtstag einen Gutschein über 20 Euro, der in einer bestimmten Buchhandlung eingelöst werden durfte. Da der Gutschein bei Einlösung auf den Kaufpreis angerechnet wird, handelt es sich um ein Ersatzmittel für Geld. Eine steuerliche Behandlung als Sachbezug kommt damit nicht in Betracht.

Ein Warengutschein, der bei einem Dritten einzulösen ist, ist nur dann als Sachbezug zu behandeln, wenn er auf eine nach Art und Menge konkret bezeichnete Sache lautet. Dies gilt unabhängig davon, ob er einen wie auch immer formulierten Höchstbetrag für den zu beziehenden Gegenstand ausweist oder nicht. Einen Warengutschein zeichnet aus, dass der Arbeitnehmer nur der Art und Menge nach bezeichnete Ware beziehen kann. Anders verhält es sich hingegen, wenn ein Gutschein lediglich einen Geldbetrag auswiest, der bei Einlösung des Gutscheins auf den Kaufpreis angerechnet wird. Da hier der Wert von vornherein feststeht und wie Bargeld zum Kauf erst noch zu bestimmenden Artikels verwendet werden kann, ist in einem solchen Fall von einer steuerpflichtigen Barlohnzuwendung auszugehen. Daher kommt die Freigrenze nicht zum Ansatz. Die hat nicht den Zweck, es dem Arbeitgeber zu ermöglichen, seinen Arbeitnehmern auf wie auch immer geartete Weise, einen monatlichen Gegenwert von 44 Euro steuerfrei zukommen zu lassen. Vielmehr liegt hier die Absicht zugrunde, den Bezug von Waren und Dienstleistungen zu vereinfachen.

Auch zweckgebundene Geldleistungen des Arbeitgebers wie etwa Zuschüsse für Mitgliedsbeiträge der Arbeitnehmer an einen Sportverein oder Fitnessclub sind steuerpflichtiger Arbeitslohn. Ausnahmen gelten hier nur, wenn Betriebe jedem Arbeitnehmer pro Jahr bis zu 500 Euro steuer- und sozialabgabenfrei für gesundheitsfördernde Maßnahmen zuwenden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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