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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Verlust der Kapitalbeteiligung fällt nicht darunter...

Datum: 22.01.2009 | Rubrik: Werbungskosten
Führungskräfte von Aktiengesellschaften sind häufig auch über Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vermögensmäßig an «ihrem» Unternehmen, das heißt ihrer Arbeitgeberin, beteiligt. Wird später über das Vermögen der AG das Insolvenzverfahren eröffnet und werden die Aktien somit vollständig oder nahezu wertlos, kann dieser Verlust nicht steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Dies hat das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg entschieden

Der Kläger, ein ehemaliges Vorstandsmitglied einer Bank, hatte Aktien im Wert von rund 100.000 Euro erworben. Den wirtschaftlichen Verlust wollte er als Werbungskosten bei seinen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit berücksichtigt wissen. Damit hatte er weder bei der Finanzbehörde noch beim FG Erfolg. Die vermögensmäßige Beteiligung des Klägers an seiner Arbeitgeberin gehöre zu seiner Vermögenssphäre, die von seiner Erwerbstätigkeit zu unterscheiden sei, so das Gericht. Insbesondere habe der Kläger nicht darlegen können, dass der Erwerb der Aktien Voraussetzung seiner Einstellung als Vorstandsmitglied gewesen sei. Allein der Umstand, dass seine Stellung als Vorstandsmitglied durch seine Aktionärsstellung möglicherweise habe gefestigt werden können, reiche nicht aus, um einen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen dem Vermögensverlust und den Einkünften als Vorstandsmitglied anzunehmen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22.10.2008, 1 K 6139/05 B
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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