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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gründliche Beratung ohne steuerliche Hilfe...

Datum: 24.07.2009 | Rubrik: Sozialversicherung
Lässt ein GmbH-Geschäftsführer durch eine Beratungsfirma die Frage prüfen, ob er der Sozialversicherungspflicht unterliegt, kann er das hierfür gezahlte Erfolgshonorar weder als Werbungskosten noch als Sonderausgaben absetzen. Zwar musste er durch das Ergebnis keine Sozialleistungen abführen und bekommt dadurch ein höheres steuerpflichtiges Bruttogehalt. Dennoch zählt der Aufwand nach dem Urteil vom Finanzgericht Rheinland-Pfalz nicht (Az. 2 K 1478/07).

Denn die Beraterkosten stellen nach Ansicht der Richter lediglich Aufwendungen der privaten Lebensführung dar, weil Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung anstatt Werbungskosten nur Vorsorgeaufwendungen sind. Sie sind nicht durch das Arbeitsverhältnis veranlasst, sondern dienen der privaten Zukunftssicherung. Bereits der Bundesfinanzhof hatte festgestellt, dass Vorsorgeaufwendungen keine Maßnahmen der Einkommenserzielung, sondern der -verwendung sind (Az. XI R 17/00).

Beraterhonorare stellen auch keine vorweggenommenen Werbungskosten für die später anfallenden sonstigen Renteneinkünfte dar. Zwar können bereits vor dem Anfall von Einnahmen Aufwendungen als vorab entstandene Werbungskosten abgezogen werden, sofern ein ausreichend bestimmter wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und der Einkunftsart besteht. Das gilt beispielsweise für Zahlungen an einen Rentenberater vor Eintritt in den Ruhestand. Im Fall der Beratungskosten im Hinblick auf die Sozialversicherungspflicht steht einem Abzug als Werbungskosten jedoch bereits entgegen, dass durch die Verneinung der Rentenversicherungspflicht verhindert wird, dass später überhaupt steuerpflichtige Renteneinkünfte erzielt werden.

Schließlich sind die Aufwendungen für die betriebswirtschaftliche Beratung nicht als Sonderausgaben zum Abzug zuzulassen. Dies setzt nämlich voraus, dass das Einkommensteuergesetz eine Berücksichtigung vorsieht. Die einschlägigen Paragrafen enthalten eine abschließende Aufzählung der Sonderausgaben und solche Honorare sind dort nicht aufgeführt. Anders als bei Betriebsausgaben und Werbungskosten können Nebenkosten im Zusammenhang mit dem Vorsorgeaufwand auch nicht als Sonderausgaben abgesetzt werden, es gibt keine allgemeine Begriffsbestimmung mit einer Öffnungsklausel.

Darüber hinaus sind die Beratungskosten selbst dann nicht abziehbar, wenn sie Nebenkosten zu den Sonderausgaben wären. Denn die Beraterkosten waren auf die Beendigung der Verpflichtung zur Leistung der Vorsorgeaufwendungen gerichtet.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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