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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gewinn löst Spekulationsteuer aus...

Datum: 22.07.2009 | Rubrik: Dividenden
Auch wenn Festgelder in einer Fremdwährung erst nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist in Euro zurückgetauscht werden, kann das hieraus resultierende Plus dennoch steuerpflichtig sein. Das ergibt sich aus dem rechtskräftigen Urteil vom Finanzgericht Hamburg und gilt immer dann, wenn bereits zuvor ein verbindlicher Vertrag mit der Bank über den Rücktausch der Devisen zu einem feststehenden Kurs geschlossen worden war. Denn dann hat sich der Sparer den Kursgewinn bereits vorzeitig gesichert (Az. 3 K 208/07).

Zwar ist bei Spekulationsgeschäften grundsätzlich der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung maßgebend. Doch ein vorzeitiger Verkauf und damit ein Termin innerhalb der Jahresfrist liegen vor, wenn ein Vertrag rein wirtschaftlich betrachtet dieses Datum bereits vorwegnimmt. Die Festgeldzinsen hingegen unterliegen unabhängig davon der Abgeltungsteuer. Dabei spielen Haltefristen keine Rolle.

Der Umtausch von Devisen in Münzen und Barren etwa nach dem Urlaub stellt auch 2009 weiterhin ein Spekulationsgeschäft dar, das nur innerhalb der Einjahresfrist besteuert wird. Realisierte Gewinne unterliegen dann der individuellen Progression und Verluste können mit dem Plus aus anderen Spekulationsgeschäften verrechnet werden. In beiden Fällen gehört das Ergebnis des Umtausches in der Steuererklärung in die Anlage SO.

Zwar greift die Abgeltungsteuer seit dem laufenden Jahr auf Geldgeschäfte zu. Das gilt aber nicht für Geldbestände, die als Valuten zu den sonstigen Wirtschaftsgütern gehören. Sie folgen den Regeln von Goldmünzen oder der Briefmarkensammlung. Diese Regelung ist in der Praxis meist ungünstig, denn tauscht der Urlauber seine übrig gebliebenen Devisen nach den Sommerferien wieder in Euro zurück, muss er meist eine Einbuße hinnehmen, da die Gemeinschaftswährung im Vergleich zu vielen anderen Devisen tendenziell eher stark ist.

Während Verluste unter der Abgeltungsteuer als negative Kapitaleinnahmen mit Zinsen, Dividenden und Gewinnen aus Wertpapieren und Terminmarktgeschäften verrechnet werden können, ist das Minderungspotential bei Spekulationsgeschäften eher gering. Hier bieten sich nur Gewinne aus noch 2008 erworbenen Wertpapieren, Immobilien sowie sonstige Wirtschaftsgüter an, die innerhalb der Spekulationsfrist veräußert werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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