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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gleiche Höhe pro Quartal...

Datum: 16.07.2009 | Rubrik: Einkommensteuer
Privatbürger, Unternehmer oder Freiberufler mit schwankenden Einnahmen können bei ihrem Finanzamt nicht beantragen, dass die von ihnen zu leistenden Vorauszahlungen nach dem Zufluss von Gewinnen oder Einnahmen bemessen wird. Fließen die Umsätze in der ersten Jahreshälfte beispielsweise deutlich geringer als in den sechs Folgemonaten, fordert der Fiskus seinen Anteil dennoch in gleicher Höhe zum 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember eines jeden Jahres. Denn Steuerzahlern, deren Umsätze und Gewinne schwanken, ist es nach dem Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg grundsätzlich zuzumuten, Rücklagen für die anstehenden Vorauszahlungen zu bilden (Az. 5 K 1521/08).

Die Einkommensteuer-Vorauszahlungen bemessen sich grundsätzlich an der Zahllast, die nach Anrechnung der Lohnsteuer und bis 2008 des Zinsabschlags bei der letzten Veranlagung durch das Finanzamt verbleibt. Grundlage hierfür ist in der Regel der letzte Steuerbescheid. Die Abschlusszahlung wird dann auf vier Raten verteilt. Hintergrund für diese Regelungen bei den Vorauszahlungen ist, dass das Finanzamt den ihm voraussichtlich zustehenden Jahressteuerbetrag bei Bürgern und Selbstständigen nicht erst im Nachhinein per Bescheid anfordert, sondern bereits vorab im laufenden Jahr. Das gelingt bei Anlegern durch die Abgeltungsteuer und bei Arbeitnehmern durch die vom Arbeitgeber einbehaltene Lohnsteuer. Bei den übrigen Steuerzahlern holt sich der Fiskus seine Ansprüche in Form von Vorauszahlungen, etwa bei Vermietern, Landwirten, Unternehmern, Freiberuflern oder Rentnern. Auch Angestellte müssen über diesen Weg noch etwas zahlen, wenn sie hohe Nebeneinkünfte aufweisen.

Die Einkommen- und auch die Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen bei der GmbH entstehen jeweils mit Beginn eines Kalenderjahres und damit bereits zu einem Zeitpunkt, zu welchem noch keine steuerpflichtigen Einkünfte zugeflossen sind. Daher kommt es nicht darauf an, zu welchem Zeitpunkt innerhalb eines Jahres Einnahmen oder Gewinne erzielt werden. Vor diesem Hintergrund ist auch die gewünschte Verknüpfung von Vorauszahlungen mit einem tatsächlichen Zufluss steuerpflichtiger Gewinne nicht möglich.

Sofern das Einkommen voraussichtlich für das gesamte Jahr geringer ausfällt, lohnt sich hingegen ein Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen. Denn der Vorauszahlungsbescheid steht kraft Gesetz stets unter dem Vorbehalt der Nachprüfung. Das bedeutet, dass für eine Änderung die Rechtsbehelfsfrist von einem Monat nicht beachtet werden muss. Steuerzahler können somit mit der entsprechenden Begründung jederzeit ohne Einspruch einen Antrag auf Herabsetzung stellen.

Hinweis: Ein Selbstständige hat gehen das Urteil Revision beim Bundesfinanzhof unter Az. VIII R 11/09 eingelegt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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