Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

Oktober 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Dachrenovierung zählt nicht sofort...

Datum: 02.07.2009 | Rubrik: Vermietung
Ersetzt der Eigentümer eines Mietshauses das bisherige Flach- durch ein neues Satteldach, lassen sich die hierfür insgesamt angefallenen Aufwendungen nicht sofort von der Steuer absetzen. Das gilt nach dem aktuellen Urteil vom Finanzgericht München selbst dann, wenn die alte Hausbedeckung schadhaft war und dringend erneuert werden musste. Zwar gehört die Renovierung alleine gesehen als Erhaltungsaufwand zu den sofort abzugsfähigen Werbungskosten. Doch entsteht durch den Einbau des Satteldachs erstmals ein ausbaufähiges neues Dachgeschoss, handelt es sich um Herstellungskosten. Die sind nur langfristig abzuschreiben und zählen in der Regel jährlich mit zwei Prozent als Werbungskosten. Das gilt auch für den anteiligen Erhaltungsaufwand, der ohne den Dachausbau bei der Sanierung angefallen wäre. Allein maßgebend für die ungünstige Regelung ist nach Ansicht der Richter, dass es sich insgesamt um eine Herstellungsmaßnahme handelt (Az. 5 K 2961/07).

Herstellungskosten eines vermieteten Gebäudes sind auf die Gesamtdauer der Nutzung der Immobilie zu verteilen und nur mit dem auf den jeweiligen Veranlagungszeitraum entfallenden Betrag als Werbungskosten abzuziehen. Hierbei handelt es sich auch um Aufwendungen, die der Erweiterung eines Gebäudes oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen.

Nach diesem Grundsatz sind Aufwendungen für die Erweiterung eines Gebäudes stets als nachträgliche Herstellungskosten zu beurteilen, auch wenn die Maßnahme nur geringfügig ist. Eine solche Erweiterung liegt unter anderem vor, wenn sich die nutzbare Fläche eines Gebäudes wie im Urteilsfall vergrößert, indem ein schadhaftes Flach- durch ein Satteldach ersetzt wird. Das gilt darüber hinaus auch bei Vergrößerung
  • der Wohnfläche im Dachgeschoß durch breitere und höhere Dachgauben
  • der nutzbaren Fläche im Kellergeschoß durch eine unterkellerte Terrasse
  • durch den Einbau von Dachgauben
  • durch die Überdachung eines innenliegenden Balkons im Dachgeschoss
  • des Dachgeschosses im Rahmen einer Instandsetzungsmaßnahme zum Schutz vor eindringender Feuchtigkeit
  • im Rahmen der Aufstockung eines Gebäude
  • durch Errichtung eines Anbaus
Faustregel: Herstellungskosten liegen vor, wenn sich eine Immobilie in ihrer Substanz vermehrt oder die nutzbare Fläche vergrößert wird.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 120 von 243
« zurück 117 118 119 120 121 122 123 » weiter
Di., 23. Oktober 2018

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2018 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... rund 500 Millionen Euro jährlich verschenkt werden, weil Steuererklärungen nicht geprüft oder abgegeben werden ...