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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Finanzamt muss der Kaufpreisaufteilung folgen...

Datum: 30.06.2009 | Rubrik: Eigenheim
Die Herstellungs- oder Anschaffungskosten einer Immobilie sind zwar Werbungskosten, können aber nur mittels Abschreibung (AfA) auf die Nutzungsdauer des Mietobjekts verteilt werden. Dabei spielt keine Rolle, wie hoch die Kosten sind und wie viele Immobilien Hausbesitzer steuerlich geltend machen. Denn es gibt weder eine Höchstgrenze noch eine Objektbeschränkung.

Allerdings geht vom bezahlten Kaufpreis nicht der gesamte Betrag in die Bemessungsgrundlage für die AfA ein, weil ein nicht abschreibbarer Anteil für den Grund und Boden heraus gerechnet werden muss.

Um die Verteilung des Kaufpreises gibt es immer wieder Streit mit dem Finanzamt. Die Beamten vermuten nämlich, dass der im Notarvertrag ausgewiesene Anteil für den Grund und Boden optisch gering gehalten wird, um das Volumen für die AfA möglichst hoch zu halten. Mit diesem Sachverhalt hatte sich jetzt auch das Sächsische Finanzgericht zu beschäftigen. Hier wollten die Finanzbeamten eine Aufteilung von ein zu drei Vierteln zugunsten des Gebäudes nicht glauben und daher eine eigene Schätzung mit geringerem Abschreibungsvolumen anwenden. Die Richter wiesen das Finanzamt in ihrem Urteil allerdings in die Schranken.

Der Urteilstenor: Der durch einen tatsächlichen zeitnahen Verkaufsfall belegte Wert hat eine deutlich höhere Aussagekraft als die vom Finanzamt überschlägig vorgenommene Wertermittlung (Az. 8 K 327/07). Denn die von den am Erwerbsvorgang beteiligten Vertragsparteien vorgenommene Aufteilung des Gesamtkaufpreises für ein Grundstück ist für die Ermittlung der AfA-Bemessungsgrundlage maßgeblich, solange dagegen keine nennenswerten Bedenken bestehen. Das ist nicht der Fall, wenn ein Verkehrswertverhältnis nur unwesentlich von der Kaufpreisaufteilung im Notarvertrag abweicht. Im Umkehrschluss ist eine schätzungsweise Aufteilung durch das Finanzamt nur dann geboten und zulässig, wenn Zweifel an der wirtschaftlichen Haltbarkeit einer vertraglichen Kaufpreisaufteilung bestehen. Dafür müssen aber schon konkrete Anhaltspunkte vorliegen, dass die vereinbarte Aufteilung nicht den Marktgegebenheiten entspricht.

In der Praxis lässt sich insbesondere bei frei stehenden Häusern kein allgemein gültiger Aufteilungssatz vorgeben. Dazu sind Lage und Größe der Grundstücke zu unterschiedlich. Bei Eigentumswohnungen hingegen kann durchaus ein Anteil von 20 Prozent für den Grund und Boden angemessen sein.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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