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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bescheinigung reicht dem Finanzamt nicht immer...

Datum: 29.06.2009 | Rubrik: Denkmal
Vermieter können ihre Sanierungsaufwendungen für denkmalgeschützte Objekte über zwölf Jahre hinweg komplett als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Wird die Immobilie hingegen selbst genutzt, lassen sich die Kosten zehn Jahre lang mit je neun Prozent als Sonderausgaben geltend machen.

Gefördert werden allerdings nur Herstellungskosten, die nicht zu einem Neubau oder Wiederaufbau von Gebäuden führen, also Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Keine erhöhten Abschreibungen gibt es daher für den Abbruch eines Gebäudes mit anschließender Neuerrichtung oder bei erheblichen baulichen Änderungen durch Ausbau, Umbau oder Erweiterung.

Im ersten Schritt muss der potentielle Erwerber daher die einzelnen Baumaßnahmen mit der zuständigen Behörde abstimmen. Das beinhaltet beispielsweise Fragen, ob die geplanten Maßnahmen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Bedeutung notwendig und daher auch zusätzlich bestimmten Modernisierungsarbeiten erforderlich sind. Die erhöhten Absetzungen über Werbungskosten oder Sonderausgaben können daher nur in Anspruch genommen werden, wenn der neue Hausbesitzer sowohl die Voraussetzungen für ein begünstigtes Gebäude als auch die durchgeführten Maßnahmen mittels Bescheinigung der zuständigen Gemeindebehörde nachweist.

Bescheinigt die Gemeinde nun solche begünstigten Denkmalmaßnahmen, hat das Finanzamt dem zu folgen. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht generell, dass die Steuerförderung ohne Einschränkungen zu gewähren ist. Denn trifft die Behörde beispielsweise keine verbindliche Feststellung zur Frage, ob es sich um ein instandgesetztes Gebäude oder einen Neubau im steuerrechtlichen Sinne handelt, kann dies vom Finanzamt im Nachhinein ermittelt werden. Dann bezieht sich das Prüfungsrecht des Fiskus auf die Frage, ob die bescheinigten Aufwendungen Herstellungskosten an einem bereits bestehenden Gebäude, begünstigte Anschaffungskosten, sofort abziehbarer Erhaltungsaufwand oder nicht abziehbare darstellen.

In diesem Zusammenhang sind die Finanzbeamten nach dem Urteil vom Bundesfinanzhof auch berechtigt, die Maßnahme im Nachhinein komplett als schädlichen Neubau einzustufen, weil aus einem bestehende Gebäude aufgrund der Umbauarbeiten in bautechnischer Hinsicht etwas völlig anderes entstanden ist (Az. X R 70/07). Verweist die Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde auf eine mögliche Prüfung des Finanzamts, müssen Erwerber auch nach Treu und Glauben davon ausgehen, dass sie noch nicht endgültig mit der Steuerförderung rechnen können.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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