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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Vermietung kann leicht gewerblich werden...

Datum: 24.06.2009 | Rubrik: Ferienwohnung
Auf die Prüfung der Gewinnerzielungsabsicht kann nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs verzichtet werden, wenn eine Ferienwohnung ausschließlich an wechselnde Feriengäste vermietet und in der übrigen Zeit hierfür bereitgehalten wird.

Etwas anderes gilt nach dem Urteil vom Finanzgericht Niedersachsen aber, wenn gewerbliche Einkünfte vorliegen (Az. 1 K 11753/04). Hier ist im Gegensatz zur privaten Vermietung die Gewinnerzielungsabsicht Voraussetzung dafür, dass die Verluste in der Investitionsphase steuerlich abgezogen werden können. Kann das der Hausbesitzer über eine langjährige Prognose nicht nachweisen, entfällt die Steuerersparnis von Beginn an.

Grundsätzlich kann durch die Art und Weise, wie das Domizil in den Bergen oder an der See angeboten wird, der Bereich der privaten Vermögensverwaltung verlassen und in die gewerblichen Einkünfte übergegangen werden.

Dazu ist es erforderlich, dass nach Art der Rezeption eines Hotels laufend Personal anwesend ist, das mit den Feriengästen Mietverträge schließt und abwickelt und dafür sorgt, dass die Wohnung stets vermietet werden kann. Eine hotelmäßige Nutzung ist dabei nicht entscheidend. Es sei deshalb irrelevant, wenn keine tägliche Zimmerreinigung stattfindet und der Gast dafür selber Sorge tragen muss. Ein Speisenangebot ist genauso wenig erforderlich wie eine nur tageweise Vermietung. Wöchentliche Mietperioden stehen der Annahme einer gewerblichen Vermietung nicht entgegen.

Zumindest muss der Gast aber die Möglichkeit haben, die Bettwäsche vor Ort zu mieten und die angebotene Rufbereitschaft und Anwesenheit von Personal in der Nähe der Appartementanlage zu nutzen. Dann ist es auch ohne eine ständig besetzte Rezeption ohne größeren Zeitaufwand Hilfe erreichbar.

Dabei reicht es für die gewerbliche Vermietung sogar schon aus, wenn die Wohnung in einem Feriengebiet im Verband mit einer Vielzahl gleichartig genutzter Räumlichkeiten einer einheitlichen Wohnanlage liegt und die Werbung für kurzfristige Vermietungen an Feriengäste sowie die Verwaltung einer Feriendienstorganisation übertragen wird. Besonders schädlich ist aber, wenn der Werbeprospekt in Hochglanzbroschüren Zusatzleistungen wie Bettwäscheverleih, Babysitterdienste oder einen Guten-Morgen-Brötchen bietet.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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