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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Fondsschließung hat keine negativen Steuerfolgen...

Datum: 23.06.2009 | Rubrik: Geldanlagen
Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gehen die Fondsgesellschaften aus Spargründen immer mehr dazu über, ihre Angebote auszudünnen. So wurden beispielsweise im ersten Quartal 2009 in Deutschland 142 Fonds für Privatanleger geschlossen oder zusammengelegt. Dieser Trend zur Reduzierung hat vor allem folgende Gründe:
  • Der ausbleibende Mittelzufluss und die Verminderung des Fondsvermögens durch verstärkte Rückgabe von Anteilen durch die Sparer zwingen dazu, Verwaltungs- und Beratungskosten durch das Zusammenlegen von Investmentvermögen zu vermindern.
  • Nachdem die Börsenkurse jahrelang gestiegen waren, brachen sie seit Mitte des vergangenen Jahres massiv ein. Dadurch hat sich das Interesse der Privatanleger deutlich vermindert.
  • Vor Einführung der Abgeltungsteuer wurden bis Ende 2008 noch schnell neue Fonds auf den Markt geworfen, um den Bestandsschutz vor der Besteuerung der Kursgewinne zu sichern. Viele dieser Produkte hatten aber anschließend nicht das erhoffte Volumen erreicht, um wirtschaftlich agieren zu können.
Damit die hiervon betroffenen Anleger bei Übertrag auf oder durch Verschmelzung mit einem anderen Investmentfonds keine Verkaufsgewinne versteuern müssen, sieht das durch den Finanzausschuss des Bundestags geänderte Bürgerentlastungsgesetz zusätzliche Entschärfungen vor. Dieses Gesetz dient zwar vorrangig der besseren Absetzbarkeit von Krankenversicherungsbeiträgen, aber auch andere Punkte werden hierüber neu geregelt.

Die Änderung im Investmentsteuergesetz bedeutet, dass keine Abgeltungsteuer anfällt, wenn das Fondsvermögen auf andere Publikumsfonds übergeht. Das gilt für Fondsgesellschaften aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Dies wird dadurch geregelt, dass bei einem Fondstausch die erworbenen neuen Anteile an die Stelle der bisherigen Titel treten. Dies löst dann keinen Veräußerungsvorgang aus, sodass der Bestandsschutz bei vor 2009 erworbenen Fonds erhalten bleibt. Den geben die Anleger nur dann freiwillig auf, wenn sie die getauschten Anteile anschließend abstoßen. Bei sämtlichen Neuinvestitionen müssen sie die anschließend auflaufenden Gewinne beim Verkauf versteuern. Immerhin können sie jetzt noch Spekulationsverluste realisieren, wenn die Anteile noch kein Jahr im Depot liegen. Die lassen sich bis Ende 2013 mit Kursgewinnen verrechnen, die der Abgeltungsteuer unterliegen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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