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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Umwege mit Zug oder Straßenbahn zählen nicht...

Datum: 19.06.2009 | Rubrik: Pendlerpauschale
Jeder Arbeitnehmer kann in seiner Steuererklärung für die Wege zur Arbeit eine Pendlerpauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer als Werbungskosten absetzen. Sie wird unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel gewährt, also auch für Fußgänger, Radfahrer und bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Für die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend. Eine längere Strecke kann jedoch geltend gemacht werden, wenn sie verkehrsgünstiger ist, regelmäßig genutzt wird und der Arbeitnehmer den Betrieb trotz Umweg in der Regel schneller und pünktlicher erreicht. Die längere Strecke kann nach dem aktuellen Urteil vom Finanzgericht Baden-Württemberg (Az. 4 K 5374/08) aber nur zugrunde gelegt werden, wenn Umwege auf der Straße und nicht mit S-Bahn oder Zug genommen werden. Denn zu der gesetzlichen Ausnahme einer längeren Strecke kommt es bei der Schienenverbindung gar nicht.

Die Richter argumentieren, dass die Entfernungspauschale unabhängig vom tatsächlich benutzten Verkehrsmittel anzusetzen ist und es die 30 Cent pro Kilometer auch gibt, wenn die Strecke mit Bus oder Bahn kürzer ist. Im Umkehrschluss kommt es daher bei Nutzung der längeren Fahrstrecke mit schienengebundenen öffentlichen Verkehrsmitteln auch nicht zu einem zusätzlichen Werbungskostenabzug. Also ist es für Berufspendler egal, welche Strecke der Zug oder die S-Bahn nehmen. Sie müssen auch in diesen Fällen die kürzeste Straßenverbindung ansetzen, die sie mit dem Pkw fahren würden. Eine Ausnahme gilt nur, wenn der Bus eine längere Straßenverbindung benutzt und diese Linienführung die verkehrsgünstigere Strecke ist.

Tipp: Dürfen Arbeitnehmer einen Firmenwagen benutzen, gelten die Pendelfahrten zur Arbeit über die Entfernungspauschale ebenfalls als Werbungskosten. Hier kann eine lukrative Vorschrift genutzt werden. Maßgebend für den geldwerten Vorteil bei der Lohnsteuer ist immer die kürzeste Straßenverbindung, auch wenn tatsächlich aus Zeitersparnis weite Wege zurückgelegt werden. Beim Werbungskostenabzug hingegen darf der Umweg angesetzt werden. Hierdurch können Arbeitnehmer im Ergebnis weniger Kilometer versteuern, als sie über die Entfernungspauschale wieder absetzen. Entscheiden sich zusammen wohnende und arbeitende Partner gemeinsam für einen Firmenwagen, versteuert jeder nur den halben Listenpreis als geldwerten Vorteil und setzt bei den Werbungskosten unabhängig von einander die volle Pauschale ab.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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