Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

September 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Spanischer Mietverlust zählt steuerlich in Deutschland...

Datum: 18.06.2009 | Rubrik: Immobilien
Macht der Besitzer mit einem vermieteten Haus in Spanien Verluste, lassen diese sich in der heimischen Steuererklärung verrechnen. Zu diesem erfreulichen Urteil kommt das Finanzgericht Münster bei einem Appartement auf Mallorca, das rote Zahlen aufwies. Denn dieses erzielte Minus muss das heimische Finanzamt genauso berücksichtigen wie den Verlust aus einer deutschen Immobilie (Az. 9 K 463/04 K, F).

Zwar dürfen nach dem Einkommensteuergesetz negative Einkünfte aus einer Auslandsvermietung grundsätzlich nur mit positiven Mieterträgen aus demselben Staat ausgeglichen werden. Diese Einschränkung wurde jedoch gerade durch das Jahressteuergesetz 2009 aufgehoben. Da diese Änderung für alle offenen Fälle, wirkt, gilt sie auch für Verluste vergangener Zeiträume. Der Steuerbescheid darf nur noch nicht bestandskräftig sein.

Allerdings lässt sich diese günstige Neuregelung neben Spanien nur noch auf Finnland übertragen. Denn bei den übrigen EU-Staaten sehen die jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) vor, dass die dortigen Einkünfte in Deutschland steuerfrei bleiben. Das gilt dann auch im Verlustfall. Auf Drittländer und damit etwa das Haus in Florida hat die Gesetzesänderung keine Auswirkung, sie gilt nur im EU- und EWR-Raum.

Sofern Auslandsüberschüsse aus EU-Ländern stammen, müssen die ab 2008 aber auch nicht mehr in den heimischen Steuerbescheid. Denn der zuvor geltende Progressionsvorbehalt ist ebenfalls durch eine Gesetzesänderung entfallen. Damit erhöhen die positiven Mieteinkünfte nicht mehr den Steuersatz für das übrige Einkommen. Einen Sonderweg gehen hier wieder Spanien und Finnland. Die Einkünfte werden dort und hier besteuert und die in Madrid oder Helsinki bezahlten Abgaben angerechnet.

Die Richter aus Münster hatten auch noch darüber zu entscheiden, ob ein in Spanien realisierter Spekulationsgewinn mit dem Grundstück der deutschen Besteuerung unterliegt. Dies wurde verneint, weil das DBA den Ansatz eines Verkaufsgeschäfts beim heimischen Fiskus im Gegensatz zu laufenden Mieterträgen nur dann vorsieht, wenn der Fiskus des anderen Landes hierauf nicht zugreift. Das ist aber gerade in Spanien der Fall, die Spekulationsteuer ist sogar außergewöhnlich hoch. Also bleibt der Verkaufsgewinn in Deutschland unabhängig von Haltefristen steuerfrei.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 243 | Seite: 111 von 243
« zurück 108 109 110 111 112 113 114 » weiter
So., 23. September 2018

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2018 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... wir Einsprüche für unsere Mitglieder kostenlos beim Finanzamt einlegen und vieles mehr...