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Archiv - Steuertipps 2009

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2009 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Darlehen lässt sich steuerlich günstig verteilen...

Datum: 17.06.2009 | Rubrik: Schuldzinsen
Werden Baukosten nicht strikt getrennt nach vermieteten und eigengenutzten Gebäudeteilen bezahlt, sind die Schuldzinsen steuerlich nur teilweise als Werbungskosten absetzbar und der Rest ist privat. Finanzieren Hausbesitzer eine Immobilie mit Kredit und Eigenmitteln und lassen sie die Zahlungen an Baufirma oder Notar über nur ein Bankkonto laufen, ist diese übliche Vorgehensweise bei gemischt genutzten Häusern also steuerlich ungünstig. Dann nur können die Finanzierungskosten nur insoweit abgezogen werden, als sie auf die vermieten Flächen entfallen.

Dieser bislang bekannte Grundsatz wird jetzt vom Bundesfinanzamt allerdings in einem aktuellen Urteil ein wenig aufgeweicht und führt zu einem verbesserten Werbungskostenabzug. Denn die strickte Verteilung nach der Fläche gilt nicht mehr, wenn der Kaufvertrag eine exakte Verteilung des Gesamtpreises auf die verschieden genutzten Immobilienflächen ausweist (Az. IX R 35/08). Dann hat das Finanzamt diesen festgelegten Maßstab zu akzeptieren, sofern er nicht willkürlich ist. Das hat den Vorteil, dass die Kreditmittel im Verhältnis des vermieteten zum gesamten Grundstück bei der Steuer abgesetzt werden können. Ist der vermietete Teil teurer gewesen, bringt das mehr Abzugspotential als die bisher übliche Verteilung nach der Hausfläche.

Ratsamer ist es allerdings für Bauherren oder Hauskäufer, das Finanzamt noch stärker an den Aufwendungen für die selbst bewohnte Immobilie beteiligen, indem sie in Hinsicht auf die vermieteten Flächen Werbungskosten absetzen. Wird der bei Bau oder Kauf aufgenommene Kredit nämlich von Beginn an gezielt den vermieteten Flächen zugeordnet, wirken sich die Zinsen in voller Höhe als Werbungskosten aus. Hierzu ist lediglich nachzuweisen, dass der vermietete Teil komplett fremdfinanziert wird. Dieser Aufteilung folgen die Finanzbeamten, sofern die Kosten für den eigengenutzten und den vermieteten Teil gesondert ausgewiesen sind. Dies gelingt leicht durch von Vorne herein vereinbarte separate Abrechnungen des Bauunternehmers oder Aufteilung des Kaufpreises im Notarvertrag.

In einem zweiten Schritt müssen nun die Aufwendungen für die vermieteten Wohnungen nur noch gesondert mit Darlehensmitteln bezahlt werden. Dann steht dem Komplettabzug dieser Finanzierungskosten nichts mehr im Wege. Optimal ist, hierzu zwei getrennte Konten für Fremd- und Eigenmittel zu führen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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